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Schon wieder Fehler im Zusammenhang mit Wahlen

Nach dem Versand der Wahlunterlagen für den zweiten Wahlgang der Aargauer Ständeratswahlen vom 19. November 2023 wurde im Informationsblatt mit den persönlichen Angaben zu den Kandidatinnen und Kandidaten ein Fehler festgestellt.


Staatskanzlei Kanton Aargau / Redaktion soaktuell.ch

Nationalrat Benjamin Giezendanner, SVP (Bild zVg.)


Beim Heimatort Wattwil von Kandidat Benjamin Giezendanner ist fälschlicherweise das Kantonskürzel AG (Aargau) statt SG (St. Gallen) vermerkt. Wattwil gibt es im Kanton Aargau nicht. Die Staatskanzlei des Kantons Aargau entschuldigt sich bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern und Benjamin Giezendanner für dieses Versehen.


Die Durchführung des zweiten Wahlgangs der Ständeratswahlen wird durch diesen Schreibfehler sicherlich nicht beeinträchtigt, da es sich nicht um eine für das Ausfüllen des Wahlzettels relevante Information handelt. Ein ungutes Gefühl bleibt aber.

Zuerst publiziert das Bundesamt für Statistik falsche Wähleranteile der Parteien, jetzt der Kanton Aargau einen falschen Heimatort. Sicher, der jüngste Vorfall ist Peanuts. Aber man bekommt den Eindruck, dass Wahlen zu wenig ernst genommen werden oder Leute daran arbeiten, denen die Bedeutung zu wenig bewusst ist.


Menschen machen Fehler, aber bei Wahlen sollten keine passieren.

Deshalb sollten bei den jeweiligen Stellen bei Bund, Kantonen und Gemeinden nur Personen daran arbeiten, die das direktdemokratische föderalistische System der Schweiz kennen und sich der Tragweite bewusst sind.

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