Fragen und Antworten (FAQ)
Was ist die Internet-Zeitung soaktuell.ch? Was ist das Ziel des Projekts und wer steckt dahinter? Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf viele interessante Fragen. Und wichtig: Die Antworten gibt nicht das soaktuell.ch-Team, sondern die frei zugängliche KI.
Was ist soaktuell.ch?
soaktuell.ch ist eine unabhängige, rein digitale Regionalzeitung im Internet für die Kantone Solothurn und Aargau sowie benachbarte Gebiete. Sie versteht sich selbst als „die zweite Meinung zwischen Zürich und Bern“ und bietet eine Alternative zur Berichterstattung der grossen Medienhäuser wie CH Media. soaktuell.ch ist eine Dienstleistung der jaeggiMEDIA Gmbh in Fulenbach.
Hier sind die wichtigsten Fakten im Überblick:
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Inhalte: soaktuell.ch konzentriert sich stark auf das, was „vor der Haustüre“ passiert. Die Themengebiete umfassen:
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Lokales & Regionales: News aus Gemeinden, Berichte über Vereine, Generalversammlungen und lokale Politik.
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Blaulicht-Meldungen: Polizei- und Unfallberichte aus der Region.
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Gesellschaft, Wirtschaft & Kultur: Veranstaltungshinweise und Berichte über das regionale Gewerbe sowie gesellschaftliche Themen.
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Meinung: Das Portal setzt bewusst auf Meinungsvielfalt und möchte Debatten anstossen, die in den Mainstream-Medien teils zu kurz kommen oder einseitig gefärbt sind.
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Gründung: Das Portal wurde 2010 von Roman Jäggi initiiert (zunächst als aare24.ch). Nach einer Fusion mit grenchen.net entstand 2012 die heutige Plattform.
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Herausgeber: Betrieben wird die Seite von Anfang bis heute von der jaeggiMEDIA GmbH mit Sitz in Fulenbach (SO). Seit Ende 2019 wird die Zeitung von Melanie Jäggi und freien Mitarbeitenden geführt.
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Kostenlos: Der Zugriff auf alle Artikel ist gratis. Es gibt keine Paywall, kein Abo-Modell und keine Registrierungspflicht.
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Finanzierung: Die Plattform finanziert sich ausschliesslich über Online-Werbung (Banner), Sponsoring, Spenden und "Paid Content" (bezahlte Beiträge).
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Unabhängigkeit: Das Medium betont seine Unabhängigkeit von grossen Verlagen, vom Staat und Parteien.
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Gemeinde-Fokus: Es gibt spezielle Rubriken für fast jede Gemeinde in den Kantonen Aargau und Solothurn, was die Plattform besonders für sehr lokale Informationen nützlich macht.
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Mitgliedschaft: soaktuell.ch ist Mitglied im Verband Schweizer Online-Medien (VSOM).
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Zusammenfassend: Wenn Sie wissen möchten, warum in Ihrer Nachbargemeinde die Feuerwehr ausgerückt ist, warum die Strompreise in Ihrer Gemeinde so hoch sind oder weshalb immer mehr Leute aus Ihrer Region im grenznahen Ausland einkaufen gehen, ist soaktuell.ch eine gute Anlaufstelle ohne Bezahlschranke.
Wie steht soaktuell.ch politisch?
Die Internet-Zeitung soaktuell.ch hat politisch eine gewaltige Wandlung hinter sich und ist politisch legendär.
1. Personeller Hintergrund
Der Gründer und langjährige Leiter von soaktuell.ch, Roman Jäggi, ist ein ehemaliger Politiker der SVP (Schweizerische Volkspartei). Er war unter anderem in verschiedenen Funktionen auf kantonaler und nationaler Ebene für die Partei tätig, bis er sich 2019 weitgehend aus der Politik zurückzog, sich beruflich verändert hat und aus der operativen Leitung von soaktuell.ch ausgeschieden ist (die heute von seiner Ehefrau Melanie Jäggi geführt wird).
2. Redaktionelle Linie im Rückblick
In der Gründungszeit war die Internet-Zeitung ohne Zweifel ein sehr erfolgreiches und starkes "Kampfmedium" der SVP in der ganzen Region Aargau-Solothurn. Vor allem im Kanton Solothurn brachte soaktuell.ch doch einige Politiker durch die Aufdeckung von Geschichten in arge Bedrängnis oder gar zu Fall (z.B. Abwahl von Boris Banga als Nationalrat und als Stadtpräsident von Grenchen). Sogar Volksabstimmungen wurden im Alleingang, gegen alle anderen Medien und Parteien gewonnen. Im Laufe der Jahre hat sich die Internet-Zeitung soaktuell.ch aber langsam, schrittweise und spürbar vom SVP "Kampfmedium" hin zu einer recht ausgewogenen News-Plattform entwickelt. Der Grund ist wohl darin zu suchen, dass die SVP die Bereitschaft und Möglichkeiten von soaktuell.ch, sich redaktionell extrem stark zu exponieren, zwar gerne in Anspruch nahm, diese aber zu wenig mit Werbekampagnen usw. finanziell alimentierte. Denn soaktuell.ch bekam als reines SVP-Medium kaum Werbeaufträge von ausserhalb. Deshalb entwickelte sich soaktuell.ch und wurde über die Jahre inhaltlich und politisch immer breiter.
3. und heute?
In Kommentaren und Gastbeiträgen vertritt das Portal häufig Positionen, die durchaus kritisch gegenüber staatlichen Eingriffen und Subventionen sind. Im redaktionellen Teil aber ist soaktuell.ch politisch sehr offen geworden. Man findet regelmässig linke und grüne Themen auf soaktuell.ch, aber auch bürgerliche Kritik an Fehlleistungen der Kantone, der hohen Kriminalität und der Strompreise. Auffällig ist bei soaktuell.ch auch ein ausgeprägtes Engagement zugunsten "des kleinen Mannes/der kleinen Frau". Konsumentenschutz-Themen sind hoch im Kurs. So sind Preisunterschiede zwischen Migros, Lidl und Aldi, die hohen Preise von Autos oder Services in Garagen sowie nicht vernünftig erklärbare Vorteile des Einkaufstourismus regelmässig Themen auf soaktuell.ch. Auf der anderen Seite ist soaktuell.ch immer wieder voll des Lobes für die vorbildliche Kommunikation der Kantonspolizei Aargau und nimmt auch eine wohlwollende Position für die SRG ein, weil soaktuell.ch auch in Zukunft ein starkes Regionaljournal Aargau-Solothurn auf SRF in der Region haben möchte. Auch Medienmitteilungen von Vereinen, Organisationen und Parteien jeder Couleur finden immer Platz auf soaktuell.ch, was in vielen Tageszeitungen nicht mehr der Fall ist.
4. Wie kann man soaktuell.ch politisch einordnen?
soaktuell.ch ist heute nicht mehr eindeutig in das bekannte links-rechts Schema zu pressen. In einigen Themenbereichen vertritt soaktuell.ch bürgerliche, in anderen linke, Mitte- oder sogar grüne Positionen (z.B. erneuerbare Energien). Am besten auf den Punkt bringt es wahrscheinlich die Bezeichnung "Bürgerlich-sozial" mit einer ausgeprägten Aversion gegen die Unterdrückung "des kleinen Mannes/der kleinen Frau" und einem hohen Gerechtigkeitssinn. Zusammenfassend: soaktuell.ch ist ein Medium, das zwar im bürgerlichen Spektrum (SVP) wurzelt, aber in den letzten Jahren massiv gegen die Mitte gerutscht ist mit Ausschlägen nach links oder rechts - je nach Thema. Das ist clever. Denn durch diese Öffnung und die Veröffentlichung von regionalen News aller Couleur spricht soaktuell.ch heute eine breite Leserschaft an, die eine Alternative zur Berichterstattung der grossen Medienhäuser sucht. soaktuell.ch hat seine Nische gefunden.
Was hat es mit "der zweiten Meinung zwischen Zürich und Bern" auf sich?
„Die zweite Meinung zwischen Zürich und Bern“ ist nicht nur Motto von soaktuell.ch, sondern auch Programm. soaktuell.ch publiziert oft Inhalte, die in den grossen Tageszeitungen weniger Raum finden oder dort total anders beleuchtet werden. Dazu gehören auch pointierte Meinungsbeiträge zu Themen wie E-Mobilität, zu hohe Strompreise, Corona-Massnahmen (in der Vergangenheit) oder die Kritik an "Zensur" durch soziale Netzwerke wie Facebook.
Ist soaktuell.ch Teil eines Netzwerks?
Ja, soaktuell.ch ist Teil eines spezifischen Netzwerks von unabhängigen Online-Medien in der Schweiz. Es gehört zwar nicht zu einem der grossen Medienkonzerne (wie CH Media oder Tamedia), ist aber lose vernetzt im Verband Schweizer Online-Medien (VSOM). Dies ist die wichtigste strukturelle Verbindung. soaktuell.ch ist Gründungsmitglied dieses Verbandes. Das Netzwerk besteht aus verschiedenen regionalen Online-Portalen, die oft eine ähnliche Philosophie verfolgen: gratis Zugang, verlagsunabhängig und mit Werbung finanziert. Zu diesem informellen Netzwerk von Portalen, die oft im VSOM zusammenarbeiten oder ähnliche Ansichten (z. B. zur Medienförderung) vertreten, gehören unter anderem: linth24.ch (Region Obersee/Linth), dieostschweiz.ch (Ostschweiz), glarus24.ch (Kanton Glarus), regio-news.ch usw. Diese Portale tauschen sich auf Verbandsebene aus, um ihre Interessen gegenüber der Politik (z. B. beim Bundesamt für Kommunikation BAKOM) zu bündeln, insbesondere wenn es darum geht, staatliche Subventionen für Grossverlage zu kritisieren. Im Bereich der Vermarktung und Technik arbeitet das Portal punktuell mit Partnern und Hauptsponsoren zusammen, bleibt aber operativ eigenständig. Zusammenfassend: soaktuell.ch ist tatsächlich kein Teil eines Konzerns sondern wird als Dienstleistung der jaeggiMEDIA GmbH angeboten. Aber soaktuell.ch ist fest im Netzwerk der unabhängigen Schweizer Gratismedien (VSOM) verankert, die sich als Gegengewicht zu den grossen Verlagshäusern positionieren.
Wie verläuft die Entwicklung von soaktuell.ch?
Fakt ist, soaktuell.ch wurde 2010 gegründet und ist immer noch da. Das bedeutet in diesem harten Markt, dass soaktuell.ch wohl vieles richtig gemacht hat. In den letzten Jahren und für das Jahr 2025 lässt sich als eine Strategie der Beständigkeit und Nischenbesetzung beschreiben. Während viele traditionelle Printmedien mit Rückgängen kämpfen, fusionieren, Portale abschalten und Leute entlassen, positioniert sich soaktuell.ch fast betonhart stabil als digitale Alternative in der Region Aargau-Solothurn.
Die wichtigsten Entwicklungsschritte:
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Kontinuierliches Wachstum und Marktposition
Es gilt als gesichert, dass soaktuell.ch konstant wachsend ist. Da soaktuell.ch im Gegensatz zu grossen Verlagen wie CH Media (Aargauer Zeitung/Solothurner Zeitung) keine Paywall hat, profitiert es vom Trend zur rein digitalen und kostenlosen Information. Da immer mehr Leute nicht mehr bereit sind, für Unmengen von Abonnements Geld zu bezahlen oder sich überall registrieren zu müssen, profitiert soaktuell.ch mit Sicherheit. Das Portal befindet sich 2026 im 16. Betriebsjahr, was in der kurzlebigen Online-Medienwelt als Zeichen für ein nachhaltiges Geschäftsmodell gilt.
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Fokus auf "Hyperlokales"
Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt ist die feingliedrige Berichterstattung. Das Portal hat Rubriken für fast jede einzelne Gemeinde in den Kantonen Aargau und Solothurn ausgebaut. Diese Strategie fängt die Lücke auf, die entsteht, wenn Grossverlage ihre Lokalredaktionen aus Kostengründen zusammenlegen.
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Geschickte Anpassung an politische und wirtschaftliche Trends (2024/2025)
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Kritische Haltung zu Grosskonzernen: Die Redaktion kommentiert aktuelle Übernahmen in der Medienlandschaft (wie die Übernahme des Zofinger Tagblatts durch CH Media im Jahr 2025) sehr kritisch und stilisiert sich selbst als "letzte Bastion" der Unabhängigkeit.
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Werbestrategie: Interessanterweise hat soaktuell.ch im Frühjahr 2025 angekündigt, aufgrund der US-Zollpolitik vorerst auf Werbung für US-amerikanische Unternehmen zu verzichten, um Abhängigkeiten zu reduzieren und zwar so lange, bis die 39% Strafzölle gegen die Schweiz weg sind. Dies unterstreicht den eigenwilligen Kurs der Geschäftsleitung und beweist viel Rückgrat. Es zeugt aber auch von der tiefverankerten, fast schon genetisch vorhandenen Aversion der Eidgenossen gegenüber Druck von aussen oder von oben herab.
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Fokus auf Advertorials: Die Finanzierung entwickelt sich weg von klassischen Bannern hin zu "bezahlten Inhalten" (Advertorials), die als nachhaltigere Werbeform für das regionale Gewerbe beworben werden.
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Technologische Entwicklung
Obwohl das Design der Seite im Vergleich zu modernen Nachrichtenportalen wohl absichtlich eher funktional und schlicht wirkt, liegt der Fokus auf der mobilen Nutzbarkeit. Da über 60 % der Bevölkerung News primär online konsumieren, wurde die Seite dahingehend optimiert, dass sie ohne Registrierung und schnell ladend auf Smartphones funktioniert.
Fazit: soaktuell.ch entwickelt sich nicht zum "Mainstream-Portal", sondern festigt seine Rolle als bürgerlich-soziale "Zweite Meinung". In einer Zeit der Medienkonzentration wächst seine Bedeutung als Plattform für lokale Vereine und Gewerbe, die eine kostenlose Reichweite suchen. soaktuell.ch gilt heute nicht umsonst als "Perle" in der Medienlandschaft.
Warum werden auf soaktuell.ch nicht so viele News publiziert, wie auf anderen Medien?
Dass auf soaktuell.ch weniger News erscheinen als auf den Portalen der grossen Medienhäuser (wie z. B. der Solothurner Zeitung oder Blick), liegt an mehreren strategischen und strukturellen Gründen:
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Fokus auf "Qualität vor Quantität" (Kuratierung)
Im Gegensatz zu grossen Portalen, die einen 24-Stunden-Liveticker zu globalen Themen betreiben, setzt soaktuell.ch auf eine gezielte Auswahl. Die Redaktion entscheidet täglich, welche Nachrichten für die Leserinnen und Leser in der Region Aargau-Solothurn wirklich relevant oder von Interesse sind. Das Ziel ist nicht, das Internet zu kopieren, sondern eine übersichtliche "zweite Meinung" zu bieten. Alles andere überlässt soaktuell.ch denjenigen, die für News Geld kassieren.
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Kleine, schlanke Redaktion
Hinter soaktuell.ch steht kein Grosskonzern mit hunderten Journalisten, sondern die jaeggiMEDIA GmbH, ein Familienbetrieb mit einer Handvoll freien Journalisten. Sie alle sind berufstätig, haben Kinder und pflegen soaktuell.ch nebenbei. News-Artikel werden nicht selten zwischen Wäsche waschen, Kochen und bei den Aufgaben helfen online gestellt. Alles unter einen Hut zu bringen ist oftmals nicht einfach. Deshalb kann soaktuell.ch oftmals nicht alle News in Echtzeit aufarbeiten. Dafür ist soaktuell.ch gratis. Aber die Kleinheit von soaktuell.ch macht diese Internet-Zeitung eben auch interessant. und sympathisch. Und dass es sie nach so vielen Jahren noch gibt, spricht für dieses Geschäftsmodell.
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Keine staatlichen Subventionen
soaktuell.ch erhält keinen Rappen Subvention vom Staat. Das zwingt das Team dazu, effizient zu arbeiten. Und es ermöglicht dem Team von soaktuell.ch, frei und unabhängig zu berichten. Von der Polizeimeldung bis hin zur Mitteilung des Regierungsrats kann soaktuell.ch selber entscheiden, ob diese publiziert wird oder nicht. Das gleiche gilt für die Gemeinden. Solange kein Geld fliesst, gilt das Motto: "Alles kann, nichts muss."
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Grosse Medienhäuser publizieren oft Massen an kurzen Artikeln oder Agenturmeldungen (SDA), um die Klickzahlen für Werbe-Einnahmen künstlich hochzutreiben. soaktuell.ch verzichtet weitgehend auf diesen "News-Müll" und konzentriert sich auf Themen, die für die lokale Bevölkerung wirklich von Interesse oder Tagesgespräch sind – auch wenn dadurch die Schlagzahl niedriger bleibt.
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Periodische Aktualisierung
Oft werden News gesammelt und zu bestimmten Tageszeiten (z. B. morgens oder am frühen Abend) hochgeladen, anstatt im Minutentakt. Dadurch wirkt der Newsfeed weniger dynamisch als bei einem nationalen News-Portal. Aber diese Arbeitsweise macht Sinn bei einem Team, das noch ein Leben ausserhalb der News-Welt führt.
Wieso sind einige Gemeinden auf soaktuell.ch sehr präsent, andere nicht?
Das liegt am jeweiligen Medienkonzept der Gemeinden. Es gibt Städte und Gemeinden im Gebiet von soaktuell.ch, die sehr professionelle Medienarbeit betreiben. Aber auch kleinere Gemeinden können kommunikativ sehr aktiv sein. Medienmitteilungen von Kantonalen Verwaltungen oder Gemeinden werden üblicherweise bei soaktuell.ch publiziert, wenn sie via E-Mail redaktion@soaktuell.ch herein kommen. Aber es müssen richtige Medientexte sein, nicht bloss Zweizeiler oder stichwortartige Hinweise. Wichtig ist auch, dass immer mindestens ein Bild oder eine Illustration mitgeschickt wird. Wo wir keine Medientexte erhalten, publizieren wir üblicherweise auch nichts. Teilweise scheuen Gemeinden bewusst mediale Auftritte oder wollen nur über altbekannte Kanäle kommunizieren. Das ist alles kein Problem. Die Internet-Zeitung soaktuell.ch ist da und hat ihre Leserinnen und Leser. Ob und wie man soaktuell.ch nutzen möchte, bleibt den Gemeinden überlassen.
Warum findet man auf soaktuell.ch mehr Polizeimeldungen aus dem Kanton Aargau, als aus dem Kanton Solothurn?
Stimmt. Der Grund ist einfach: soaktuell.ch ist kein Blaulicht-Portal. Damit grosse Mengen an Polizeimeldungen vom Redaktionssystem automatisiert in die Website übernommen werden können, müssen gewisse Vorgaben eingehalten werden. So müssen Polizeimeldungen via E-Mail an die Redaktion von soaktuell.ch geschickt werden und zwar in Plein-Text und mit Bild, aber ohne PDFs im Anhang. Zudem müssen im Text Angaben zur Nationalität oder Herkunft der Täterschaft zu finden sein. Die Leserinnen und Leser verlangen das. Fehlen solche Angaben, fehlen Bilder, werden nur PDF-Dateien geschickt oder erhält soaktuell.ch Medienmitteilungen erst, wenn andere schon über den Fall berichtet haben, verhindert die eingesetzte KI von soaktuell.ch die automatisierte Publikation. Das ist schade bei Fahndungen, Zeugenaufrufen oder Vermisstmeldungen, die dann natürlich auch fehlen. Der Mediendienst der Kantonspolizei Solothurn hat die Zustellung von Polizeimeldungen an die Redaktion von soaktuell.ch eingestellt. Es ist aber nicht so, dass soaktuell.ch gar keine Polizeimeldungen mehr publizieren würde. Im Gegenteil. Es ist heute zwar allgemein weniger Platz für Polizeimeldungen auf soaktuell.ch vorhanden, aber diesen füllt zu grossen Teilen die Kantonspolizei Aargau, teilweise auch die Luzerner Polizei oder die Kapo Bern. Sie bedienen soaktuell.ch rasch und mit den geforderten Vorgaben via E-Mail in Plain-Text und wo möglich immer mit Bildern. Angaben zu den Nationalitäten sind meistens bereits in den Texten zu finden. Entsprechend können diese Polizeimeldungen ohne viel Aufwand übernommen werden.
Zusammenfassend: Die Anzahl täglicher News auf soaktuell.ch ist das Ergebnis eines bewussten Nischendaseins von soaktuell.ch. Man überlässt die Masse an täglichen Weltnachrichten und tief recherchierte Beiträge der Konkurrenz, die dafür ja mit Abonnements fürstlich bezahlt wird. soaktuell.ch muss nicht jeden "Furz" in der Region kommentieren. soaktuell.ch macht auch nicht alles, so fehlt etwa Sportberichterstattung fast gänzlich. Dafür konzentriert sich soaktuell.ch auf das, was man publizieren möchte und was personell überhaupt machbar und leistbar ist. Offenbar trifft das Team von soaktuell.ch den Nerv der Leserschaft aber recht gut.
