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Zusätzliche Truppen zum Corona-Einsatz aufgeboten

Die Schweizer Armee mobilisiert weitere Kräfte für den Assistenzdienst Corona. Mit einem Teilaufgebot des Spitalbataillons 66 stehen dem Gesundheitswesen ab dem 7. Januar 2022 weitere 119 Armeeangehörige zur Verfügung.


Schweizer Armee

Foto: VBS/DDPS - Alexander Kühni


Seit Anfang Dezember unterstützen Armeeangehörige die Gesundheitseinrichtungen der Kantone im Sanitätsdienst zur Bewältigung der Corona-Pandemie und bei den Anstrengungen zur Booster-Impfung. Aktuell stehen rund 296 Durchdiener und Freiwillige in den Kantonen Jura, Wallis, Neuenburg und Freiburg im Einsatz.


Zur Erfüllung weiterer bewilligter Gesuche der Kantone Aargau, Luzern und Nidwalden und weil sich abzeichnet, dass die Aufträge an die Armee zunehmen werden, bietet die Armee heute Teile des Spitalbataillons 66 als Milizformation mit hoher Bereitschaft zum Assistenzdienst ab dem 6. Januar 2022 (Teile des Bataillonsstabes), respektive ab dem 7. Januar (Teile der Stabskompanie sowie der Spitalkompanie 66/2) auf. Damit werden ab dem 7. Januar weitere 147 Soldatinnen und Soldaten des Spitalbataillons 66 sowohl die Einsätze als auch Führung und den rückwärtigen Dienst für alle im Einsatz stehenden Armeeangehörigen sicherstellen. Das Aufgebot von Truppen erfolgt bedarfsgerecht.


Der Bundesrat hat am 7. Dezember 2021 einen erneuten Assistenzdienst der Armee zugunsten der zivilen Behörden beschlossen. Die Unterstützung erfolgt mit maximal 2500 Armeeangehörigen, die die Spitäler bei der Pflege oder beim Patiententransport sowie die Kantone beim Impfen unterstützen können. Die Armeeangehörigen kommen zum Einsatz, wenn die Kantone darum ersuchen, weil ihre zivilen Mittel nicht ausreichen. Der Bundesratsbeschluss sieht das Aufgebot von Miliz mit hoher Bereitschaft vor.

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