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Wer jetzt ein Haus kaufen will, bezahlt 6,5 Prozent mehr als vor einem Jahr

Der Immobilienmarkt trotzt der schwierigen Wirtschaftslage weiterhin. Die Preise von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen eröffnen das Jahr mit einem leichten Preiswachstum. Eigenheime bleiben also im neuen Jahr weiter attraktiv. Die Preisentwicklung bei den inserierten Mietwohnungen legt im Januar eine Pause ein.

Grafik: Scout24 Schweiz AG


Der Corona-Effekt auf dem Immobilienmarkt hält im Jahr 2021 weiter an. Die inserierten Eigenheimpreise erfahren eine weitere Steigerung. Mit 0,4 Prozent bei Eigentumswohnungen bleibt die positive Entwicklung stabil. Für Einfamilienhäuser muss im Vergleich zum Vormonat sogar 0,5 Prozent tiefer in die Tasche gegriffen werden. Eindrücklicher zeigt sich der Preisverlauf aus Jahressicht: Wer Hauseigentümer werden möchte, zahlt 6,5 Prozent mehr als vor zwölf Monaten. Mit 4,8 Prozent innert Jahresfrist ist die Zunahme der Preise für Eigentumswohnungen ähnlich hoch. Dies zeigen die neusten Zahlen des Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

Seit zwei Wochen befindet sich die Schweiz wieder im Lockdown. Neben einer Home-Office-Pflicht folgte die Schliessung der Läden. Obwohl die Konsumentenstimmung schon davor bereits stagnierte, zeigen verschiedene Indikatoren, dass Herr und Frau Schweizer jetzt wieder massiv weniger konsumieren. Auch die nochmals gestiegene Arbeitslosenquote trübt den wirtschaftlichen Ausblick.


«Dieser herausfordernden Wirtschaftslage scheint der Immobilienmarkt zu trotzen», erklärt Martin Waeber, Managing Director von ImmoScout24. «Ausschlaggebend dafür ist die hohe Bedeutung von Wohnen als Grundbedürfnis des Menschen». Der fehlende Gang ins Büro und die damit gesunkene Pendlermobilität werde die eigenen vier Wände wohl weiter relevant machen, so der Experte.

Während der Eigenheimmarkt weiter zulegt, scheint die Entwicklung der Mietpreise im Landesmittel mit 0,0 Prozent im letzten Monat eine Pause einzulegen. Dieser Trend bestätigt sich auch mit Blick auf die meisten Regionen. Die Angebotsmieten stagnieren in der Genferseeregion (+0,1 Prozent), der Nordwestschweiz (0,0 Prozent), der Ostschweiz (-0,1 Prozent), der Zentralschweiz (-0,1 Prozent) und im Mittelland (-0,2 Prozent). Mit einer Zunahme von 1,7 Prozent im letzten Monat stechen die Angebotsmieten im Tessin ins Auge, obwohl dieses Wachstum aus Jahressicht relativiert wird (-0,9 Prozent). Das Schlusslicht bildet die Region Zürich: Hier sind die Angebotsmieten innert Monatsfrist um -1,1 Prozent gesunken.

Ob die Corona-Krise den Eigenheimmarkt weiter beflügeln und die Mietpreise abstrafen wird, bleibt laut Waeber mit Blick auf die Impfung und die Auswirkungen der erhöhten Sicherheitsmassnahmen abzuwarten.

Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert. www.immoscout24.ch/immobilienindex www.iazi.ch/angebotsindizes

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