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Was erzählt die KI über Sie und Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation?

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 11 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Die Google-Suche steht vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte. Künstliche Intelligenz verwandelt Suchmaschinen zunehmend in dialogfähige Assistenten, die direkte Antworten liefern, statt nur Links aufzulisten. Aber Achtung: Die Menschen suchen auf KI-Plattformen nicht nach Stichworten, sondern stellen konkrete Fragen und erwarten nicht bloss eine Seite mit ein paar Links, sondern eine möglichst klare und konkrete Antwort auf die gestellte Frage. Simon Kräling, SEO-Freelancer aus Winterberg, warnt: „Wer jetzt nicht umsteuert, verliert digital den Anschluss. Generative Engine Optimization (GEO) ergänzt die klassische Suchmaschinenoptimierung und sichert die Sichtbarkeit im KI-Zeitalter.“


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Symbolbild von Jenő Szabó / pixabay.com
Symbolbild von Jenő Szabó / pixabay.com

Während viele Unternehmen noch an ihrer klassischen SEO-Strategie feilen, haben sich die Spielregeln im Hintergrund bereits grundlegend geändert. „Wir erleben den Wandel von der Suchmaschine zur Antwortmaschine“, erklärt Simon Kräling, SEO-Freelancer und Inhaber der SICHTBAR SEO Agentur. Beides hat künftig seinen Platz, also die Suchmaschine (wie Google etc.) und die KI. Aber wer in den Antworten richtig positioniert und vorkommen will, muss etwas dafür tun.


Das Ende der Keyword-Wüsten


Der Grund für diesen Umbruch liegt im veränderten Nutzerverhalten. Anstatt simpler Schlagworte wie „Gartenbau Olten“ oder "Photovoltaik Hausdach" werden heute bei Chat GPT oder Google Gemini und Co. komplexe Fragestellungen in das Suchfeld eingegeben oder per Sprachsteuerung diktiert. „Nutzer erwarten heute eine fundierte Empfehlung, ähnlich wie von einem menschlichen Berater“, so Kräling. Die Konsequenz: Die Künstliche Intelligenz (KI) versteht den Kontext und liefert eine fertig formulierte Antwort direkt auf der Ergebnisseite. Der Klick auf eine Unternehmenswebseite entfällt in vielen Fällen.


Qualität schlägt Quantität


Für Webseitenbetreiber bedeutet dies zunächst einen Rückgang der reinen Besucherzahlen, da einfache Informationsanfragen direkt von der KI abgefangen werden. Auch die Platzierung der eigenen Website auf den Ergebnisseiten der Suchdienste spielt eine immer kleinere Rolle. Doch Simon Kräling sieht darin auch eine Chance: „Der Traffic, der wegfällt, hatte meist ohnehin keine Kaufabsicht. Die Besucher, die jetzt noch auf die Seite kommen, suchen tiefgehende Lösungen und wollen kaufen.“ Wer über die KI auf Ihre Website kommt, braucht Sie.


Um diese wertvolle Zielgruppe zu überzeugen, müssen Webseiten jedoch umgestaltet werden: Weg von oberflächlichen Werbetexten, hin zu echter Fachexpertise und Problemlösung. Der Text und Inhalt auf einer Website gewinnt an Bedeutung, nicht mehr nur Bilder und Videos.


Man muss wissen, wie KI-Systeme funktionieren


Eine besondere Herausforderung sieht der Experte in der Art, wie KI-Systeme Informationen prüfen. „Es reicht nicht aus, auf der eigenen Homepage zu behaupten, der Beste zu sein“, betont Kräling. „Die KI validiert diese Aussagen, indem sie das restliche Internet nach Bestätigung durchsucht.“ Positive Kundenbewertungen, Einträge in Branchenverzeichnissen und lokale Erwähnungen werden so zum Zünglein an der Waage. Fehlen diese externen Vertrauenssignale, werden Unternehmen in wettbewerbsstarken Nischen von der KI ignoriert.


Handlungsempfehlungen


Damit die Wertschöpfung auch weiterhin bei den lokalen Betrieben bleibt, rät Simon Kräling zu einer Strategie-Anpassung in drei Schritten:


  1. Antworten liefern: Notieren Sie sich die wichtigsten Fragen, die Kunden stellen können und bei denen Sie unbedingt genannt werden wollen. Die Antworten auf diese Fragen muss Ihre Website geben, am Besten in Textform, illustriert mit Bildern und Videos. Inhalte sollten echte Fragen der potenziellen Kunden adressieren und fundiert und eindeutig in klarer Sprache beantworten.

  2. Reputation ist King: Dieser Teil der Geschichte bleibt unverändert. Ob bei Suchmaschinen oder bei der KI, aktives Reputationsmanagement durch das Sammeln von Bewertungen ist Pflicht. Sorgen Sie dafür, dass andere über Sie sprechen, z.B. in Social Media.

  3. Datenhygiene: Unternehmensdaten müssen im gesamten Netz einheitlich sein, um als glaubwürdige Quelle zu gelten.


„Exzellenz braucht Sichtbarkeit. Sich auf die neue KI-Suche einzustellen, ist für Unternehmen keine Option mehr, sondern Pflicht, um im digitalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren“, resümiert Simon Kräling.

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