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soaktuell.ch boomt: Erfolgsgeschichte unter den Internet-Zeitungen der Schweiz

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • 2. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

In einer Zeit, in der grosse Medienkonzerne ihre regionalen Redaktionen zusammenlegen und nervige Paywalls den Zugang zu Informationen einschränken, behauptet sich ein unabhängiges Digitalmedium hartnäckig: soaktuell.ch. Die Internet-Zeitung aus Fulenbach (SO) hat sich über die Jahre von einem Nischenprojekt zu einer unverzichtbaren Informationsquelle für die Kantone Solothurn und Aargau entwickelt. Eine Erfolgsgeschichte.


Foto: soaktuell.ch
Foto: soaktuell.ch

Die Wurzeln von soaktuell.ch liegen im Jahr 2010. Der Kommunikationsspezialist Roman Jäggi lancierte am 1. September 2010 zunächst den kleinen Print-Anzeiger „aare24“ für die Region Olten-Zofingen-Gäu, ergänzt durch ein entsprechendes Newsportal. Der entscheidende Wendepunkt folgte am 25. Januar 2012: aare24.ch fusionierte mit der damals etablierten Plattform grenchen.net. Unter der neuen Adresse www.soaktuell.ch entstand ein Portal, das fortan das gesamte Gebiet der Kantone Aargau und Solothurn, also zwischen Grenchen und Baden abdeckte – ein Markt mit rund 900'000 potenziellen Leserinnen und Lesern.


Entwicklung und Profilschärfung


In den Anfangsjahren wurde soaktuell.ch oft als „Kampfmedium“ der SVP wahrgenommen, da Gründer Roman Jäggi politisch in diesem Spektrum aktiv war. Doch das Portal wandelte sich und entfernte sich Schritt für Schritt von der SVP-Ideologie: Heute präsentiert es sich inhaltlich deutlich breiter. Es versteht sich als bürgerlich-soziale kritische Stimme, die bewusst Themen aufgreift, die in den grossen Verlagshäusern untergehen. Themen, die alle interessieren.


Alleinstellungsmerkmale


  1. Absolute Kostenlosigkeit: Keine Abos, keine Paywalls, keine Registrierungspflicht. Was auf soaktuell.ch publiziert wird, ist frei zugänglich. Das schätzen Veranstalter, Gemeindebehörden, Vereine und Unternehmen sehr, sind die Artikel so doch auch über Google und die KI auffindbar.

  2. Hyperlokaler Fokus: Berichte, die Tagesgespräch in der Region sind oder ganz einfach Themen, die interessieren, stehen im Zentrum. Von den Strompreisen über Photovoltaik, E-Autos bis hin zum Einkaufstourismus wechseln sich ab mit Polizeimeldungen oder Berichten von Vereinen und Gemeinden aus der Region. Die ganze Breite an Berichterstattung auf soaktuell.ch und die Tatsache, dass die Redaktion nicht nur kritische Texte, sondern auch viele positive Geschichten publiziert, zeigt der grosse Jahresrückblick 2025.

  3. Unabhängigkeit: Als Dienstleistung der jaeggiMEDIA GmbH ist das Portal nicht an die Strategien grosser Medienhäuser gebunden. Auch inhaltlich ist soaktuell.ch völlig frei. Ob und wann es wie und wie häufig über welche Themen berichtet, ist den Macherinnen und Machern völlig freigestellt. soaktuell.ch läuft den Themen nicht hinterher, sondern die Themen kommen zu soaktuell.ch. Wer soaktuell.ch mit Medienmitteilungen bedient, ist gratis dabei. Wer es nicht will, bleibt aussen vor und überlässt die Plattform den anderen. Alle sind frei, das Angebot zu nutzen oder eben nicht. Ganz so wie es die Mediendienste der Kantone, Gemeinden, Behörden, Unternehmen, Parteien und Verbände haben wollen. Alles kann, nichts muss.


Höhepunkte und mediale Meilensteine


Ein Highlight in der Geschichte war die journalistische Hartnäckigkeit, mit der das Portal in der Anfangsphase lokale Polit-Skandale begleitete. So wird der Redaktion zugeschrieben, durch ihre Berichterstattung massgeblich zur Abwahl bekannter Politiker (wie etwa Boris Banga als Nationalrat und Stadtpräsident in Grenchen) beigetragen zu haben.


Ein weiterer Wendepunkt war der November 2024, als der Medienriese CH Media seine regionalen „Today“-Portale (wie 32today oder argoviatoday) aus wirtschaftlichen Gründen einstellte. Für soaktuell.ch bedeutete dies einen massiven Bedeutungszuwachs, da es plötzlich eines der wenigen verbliebenen Gratis-Portale in der Region war, das tagesaktuelle News ohne Bezahlschranke lieferte. Seither sind die Besucherzahlen explodiert und die Werbekunden wurden immer zahlreicher.


Heute setzt soaktuell.ch oftmals die Themen, die grosse Redaktionen in der ganzen Schweiz dann ein paar Tage später aufnehmen und ebenfalls darüber berichten - natürlich in angepasster Form.


Mittelfristig viel vor


Heute, im 16. Betriebsjahr, wird die Internet-Zeitung von Melanie Jäggi und einem Team freier Mitarbeitenden geführt, nachdem sich Roman Jäggi Ende 2019 aus dem operativen Geschäft zurückzog. Die Redaktion sitzt in Fulenbach. Und die Menschen im kleinen Aaregäuer Dorf sind stolz auf das Online-Medium. Kaum eine andere Gemeinde in den Kantonen Aargau und Solothurn hat schliesslich eine eigene Internet-Zeitung zu bieten, die landesweit gelesen wird. Ein unschätzbarer Standortvorteil. In den letzten Monaten haben verschiedene kantonale Behörden und Gemeinden sowie Verbände soaktuell.ch als idealen Kommunikationskanal erkannt und nutzen diesen nun systematisch. Andere wiederum wollen lieber weiterhin unter sich sein und über alte Kanäle informieren. Beides ist völlig okay, kann sich die personell kostengünstig aufgestellte Redaktion so auf die Bewältigung der eingehenden Beiträge sowie den optimalen News-Mix für die Leserschaft konzentrieren.


Eigenwillige Inhalte, die andere nicht bieten


Inhaltlich hat sich soaktuell.ch modernisiert: Neben klassischen News finden sich vermehrt Ratgeber-Themen, Konsumentenschutz-Beiträge und Gastkommentare. Trotz der bürgerlichen Wurzeln verfolgt soaktuell.ch heute einen journalistischen Ansatz, der auf der Veröffentlichung von Originalquellen basiert. Die Leserinnen und Leser sind mündig genug, sich selber eine Meinung bilden zu können. Das kommt bei der Leserschaft gut an.


  • Pluralismus bei Medienmitteilungen: Das Portal veröffentlicht regelmässig Medienmitteilungen des gesamten politischen Spektrums – von den Grünen und der SP bis zur FDP, Mitte und SVP. Dies geschieht oft unkommentiert, was den Lesern ermöglichen soll, sich selbst ein Bild zu machen. Denn, Einordnungen und Kommentierungen bergen immer die Gefahr, Themen in die immer gleiche politische Ecke zu drängen. Darauf verzichtet soaktuell.ch.


  • Keine Parteilinie im engeren Sinn: soaktuell.ch agiert nicht als direktes Sprachrohr einer Partei, sondern eher als bürgerlich-soziales Forum, das Transparenz fordert und vor allem die Abzockerei der Menschen durch zu hohe Strompreise, zu teure Autopreise, überteuerte Lebensmittelpreise usw. anprangert und Verständnis zeigt für den Einkaufstourismus und die Flut an "China-Päckli". Damit ist soaktuell.ch definitiv kein SVP-Sprachrohr mehr und hebt sich von der Masse ab. soaktuell.ch hat die Grösse, über alle politischen Richtungen zu berichten. Politische Themen sind aber nicht mehr die Triebfeder bei soaktuell.ch, sondern Themen, welche die Menschen im Alltag betreffen. Dieser inhaltliche Wandel hat soaktuell.ch gut getan. soaktuell.ch definiert sich damit primär über seine Unabhängigkeit von grossen Verlagen und seine Rolle als kritische Instanz gegenüber den Grossen, die auf den Kleinen herumtrampeln. Von Trump bis Migros kommen sie bei soaktuell.ch schlecht weg, wenn sie vom hohen Ross herunter agieren. Den Leserinnen und Lesern gefällts. Und soaktuell.ch boomt.


Finanziert wird das Projekt durch Online-Werbung, Publireportagen (Advertorials) und Spenden. Trotz des harten Wettbewerbs im Onlinemarkt verzeichnet das Portal konstantes Wachstum und behauptet stolz seinen Slogan: Die zweite Meinung zwischen Zürich und Bern.

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