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Sinnvoller Jugendschutz: Ja zur pragmatischen Initiative statt zum «zahnlosen Tiger»

Nachdem ich die Fahne «Kinder ohne Tabak – Ja am 13. Februar 2022» aufhängte, fragte mich eine Passantin, ob denn überhaupt jemand gegen diese Initiative sei. Diese Schutzmassnahmen seien doch längstens überfällig.


Philipp Hadorn, Präsident Blaues Kreuz Schweiz & Alt-Nationalrat, Gerlafingen

In der Beratung und Begleitung von alkoholkranken Menschen begegnen die Fachleute vom Blauen Kreuz regelmässig der Situation, dass Menschen oft nicht nur einer Sucht verfallen sind, sondern gleich mehreren.


Präventionsfachleute des Blauen Kreuzes erkennen, dass Anbieter von Suchtmitteln regelmässig versuchen, junge Menschen zum Konsum zu gewinnen. Das ist nachvollziehbar, denn diese Menschen sind leichter beeinflussbar und können noch viele Jahre Umsatz liefern.


Während die Volksinitiative bereits nur eine pragmatische Werbeeinschränkung verlangt, ist der Gegenvorschlag des Parlamentes schlichtweg eine «lame duck», eine Alibiübung, die vor der Tabakindustrie und ihren Profiteuren erneut die Unterwerfung probt. Als Suchthilfeorganisation kennen wir die vielfältige Gefährdung der jungen Generation. Nebst all den persönlichkeitsstärkenden Angeboten gilt es mit einem Ja zur Initiative unsere Kinder und Jugendlichen zu schützen – damit können viele Menschen vor schweren Folgen im späteren Leben bewahrt werden!

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