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Scheisswetter: Sommer 2021 fällt ins Wasser - aber nicht überall

Die Sommerferien fallen gehörig ins Wasser. Wer diesen Sommer aus Angst vor Corona in der Schweiz verbringt, braucht gute Nerven. Nach eineinhalb Jahren Pandemie schlägt dieses Scheisswetter wirklich aufs Gemüt. Glück haben jene, die derzeit auf den Balearen weilen. Mallorca, Ibiza und Menorca melden seit Tagen Temperaturen von 35-40 Grad. Doch bei uns ist weiterhin tiefster Herbst angesagt.


Meteonews Roger Perret / red. soaktuell.ch Martina Gloor

Haben Sie genug von Hochwasserbildern und Regenschauern? Gar nicht weit weg von uns scheint die Sonne. Seit einer Woche gibt es auf Mallorca Temperaturen von über 35 Grad. Hier auf dem Bild der Wasserpark "HidroPark" in Alcudia. Auf dem spanischen Festland stiegen die Temperaturen sogar auf über 41 Grad. Foto: soaktuell.ch


Nachdem in den letzten 48 Stunden in der Schweiz gebietsweise sehr viel Regen gefallen ist, gibt es heute Mittwoch zwar vor allem in den Alpen gelegentliche Regengüsse, die Regenmengen sind aber bis zum Abend nicht allzu gross. In der Nacht kommt dann aber wieder starker Regen auf. Morgen Donnerstag geht der Dauerregen dann in durch trockene Phasen unterbrochene Schauer und lokale Gewitter über. Auch am Freitag ist danach immer wieder mit Regengüssen und Gewittern zu rechnen. Am Wochenende dürfte es dann fast nur noch in den Alpen und im Osten ein paar Schauer oder Gewitter geben. Insgesamt muss im Norden bis Samstagmorgen mit Regensummen von etwa 30 bis 80 Litern gerechnet werden, die Hochwassersituation bleibt vor allem an den Seen sehr angespannt!


Von den Niederschlägen waren nicht alle Regionen gleich betroffen. Nur relativ wenig Regen fiel in weiten Teilen des Bündnerlands sowie in den östlichen Regionen des Kantons St. Gallen. In St. Moritz gab es lediglich mickrige 2 Liter! So sind auch nicht alle Regionen gleich von Hochwasser betroffen. Problematisch ist die Situation aktuell vor allem an einigen Seen und grösseren Flüssen.


Weitere Entwicklung:

In der Nacht erreicht uns aus Norden schon die nächste Störung mit starken und flächigen Niederschlägen, welche die Pegel allgemein wieder ansteigen lassen dürften. Zudem steigt auch die Gefahr von Erdrutschen und Murgängen wieder. Morgen Donnerstag geht dann der flächige Regen im Laufe des Vormittags in durch trockene Phasen unterbrochene Schauer und lokale Gewitter über, dazu weht teilweise auch ein recht starker Westwind mit Böen von örtlich bis etwa 60 km/h. Trockene Phasen wirken sich dabei relativ rasch auf die Pegelstände der Bäche und Flüsse aus, deren Anstieg gebremst werden dürfte. Dies gilt aber nicht für die Seen, die viel träger reagieren! In der Nacht auf Freitag gibt es Wettermodelle, die wieder flächendeckender starken Regen machen. Am Freitag gibt es neben trockenen Phasen über den Tag verteilt immer wieder Regengüsse und Gewitter mit lokal grossen Regenmengen, was vor allem für die Seen weiterhin sehr problematisch ist.

Betrachtet man die zu erwartenden Niederschlagssummen, so liegen diese bis Samstagmorgen im Norden im Bereich von etwa 30 bis 80 Litern, im Süden fällt dagegen nur noch wenig Niederschlag (siehe nachfolgende Karte des europäischen Wettermodells ECMWF mit den Niederschlagssummen bis Samstagmorgen).


Am Wochenende ist jeweils im Laufe des Tages fast nur noch in den Alpen und im Osten mit ein paar Schauern oder Gewittern zu rechnen, die Regenmengen sind aber höchstens punktuell noch etwas grösser, womit auch die Seepegel das Maximum erreichen und dann allmählich etwas sinken dürften. Die Entspannung geht dann auch zu Beginn der kommenden Woche weiter, da nur noch in den Alpen mal ein Regenguss oder ein Gewitter möglich ist. MeteoNews hält Sie wie immer auch unter meteonews.ch und auf wetter.tv auf dem Laufenden.

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