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Rettungsdienst Solothurner Spitäler AG von Balsthal nach Oensingen verschoben

Ab Juli 2021 bindet die Solothurner Spitäler AG ein Notarztsystem organisatorisch fest in ihren Rettungsdienst mit ein. Die Ärztinnen und Ärzte des Notarztteams ergänzen die Rettungsteam situativ. Gleichzeitig mit der Einführung wird der Standort Mitte des Rettungsdienstes soH von Balsthal nach Oensingen verlegt.


soH

Einsatzfahrzeug der Solothurner Spitäler (Bild zVg.)


Rund um die Uhr stellt der Rettungsdienst der Solothurner Spitäler AG (soH) die notfallmedizinische Patientenversorgung sicher. Die Einsatzfahrzeuge sind auf drei Standorte verteilt; so kann der Rettungsdienst in über 90 Prozent der Fälle innert 15 Minuten am Einsatzort sein. Nebst Olten und Solothurn wird der dritte Standort von Balsthal nach Oensingen verlegt. Der Umzug hängt mit dem neuen Notarztkonzept zusammen.


Da die Notärztin oder der Notarzt das ganze Versorgungsgebiet des Rettungsdienstes soH als Einsatzgebiet abdeckt, braucht es einen zentralen Standort nahe der Autobahn. Die A1 ist vom neuen Stützpunkt aus binnen einer Minute erreichbar.


Mit der Einführung des Notarztsystems, welches organisatorisch in den Rettungsdienst integriert ist, bilden Rettungssanitäter und Notärzte gemeinsame «Tandems». Notärzte werden im sogenannten Rendez-Vous-System eingesetzt, also mit separatem Einsatzfahrzeug. Verlangte die Indikation beim alten Modell einen Notarzt, so wurde dieser von der Anästhesie des Bürgerspitals Solothurn oder des Kantonsspitals Olten für die Dauer des Einsatzes zur Verfügung gestellt. Dies hatte zur Folge, dass der entsprechende Facharzt an anderer Stelle fehlte.


Um das neue Konzept umsetzen zu können, werden ab Juli 2021 die bestehenden sechs Tages- und fünf Nachtequipen durch das Notarztteam ergänzt. Stationiert ist es in Oensingen und steht rund um die Uhr zur Verfügung. Dafür musste der Rettungsdienst mit seinen rund 100 Mitarbeitenden um rund zehn Stellen erweitert werden. Der kantonale Leistungsauftrag an den Rettungsdienst soH beinhaltet unter anderem, dass die Vorgaben vom Interverband für Rettungswesen (IVR) eingehalten werden, wozu ein wirkungsvolles und effizientes Notarztsystem gehört. Die soH ist überzeugt, mit dem neuen Modell zum frühestmöglichen Zeitpunkt den bestmöglichen Nutzen zugunsten der entsprechende Hilfe benötigenden Personen zu erzielen.


Solothurner Kantonsgebiete, in denen der Rettungsdienst soH nicht prioritär zuständig ist, werden weiterhin von den Partner-Rettungsdiensten Grenchen und NordWestSchweiz versorgt.

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