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Nicht EU-Mitglieder Schweiz und Grossbritannien sollen Zusammenarbeit intensivieren

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 15. Februar 2023 das Verhandlungsmandat für die Aufnahme von Verhandlungen über die Weiterentwicklung des bilateralen Handelsabkommens zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich verabschiedet. Der Entscheid steht unter Vorbehalt der Konsultation bei den zuständigen Parlamentskommissionen und der Konferenz der Kantonsregierungen.


WBF

Archivbild von soaktuell.ch


Das Handelsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich (UK) wurde 2019 abgeschlossen und zielt darauf ab, die gegenseitigen Rechte und Pflichten, die die beiden Staaten vor dem Brexit verbanden, so weit wie möglich zu sichern. Wie im Abkommen vorgesehen, führten die Schweiz und das UK in der zweiten Jahreshälfte 2022 exploratorische Gespräche, um das Abkommen weiterzuentwickeln. Zudem führte das SECO im Sommer 2022 eine öffentliche Interessenerhebung im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Abkommens durch.

Der Bundesrat hat das Verhandlungsmandat unter Vorbehalt der Konsultation bei den zuständigen Parlamentskommissionen und der Konferenz der Kantonsregierungen verabschiedet. Die Verhandlungen sollen bis zum Sommer aufgenommen werden. Dabei strebt die Schweiz ein möglichst umfassendes Abkommen an. Das Abkommen soll in verschiedenen, für die Schweizer Wirtschaft wichtigen Bereichen diskriminierungsfreie Marktzugangsbedingungen sichern. Zudem soll es zur Stärkung der Rechtssicherheit für den wirtschaftlichen Austausch, zur Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und dem UK sowie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.


Das Vereinigte Königreich gehörte 2022 zu den zehn wichtigsten Partnern der Schweiz im Güterhandel. Das bilaterale Güterhandelsvolumen betrug 2022 rund 13 Milliarden Franken. Beim Dienstleistungshandel war das UK gemäss jüngsten Daten sogar der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz. Der bilaterale Dienstleistungshandel entwickelte sich über die letzten Jahre mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von mehr als 3 Prozent und umfasste 2021 ein Handelsvolumen von 23,4 Milliarden Franken.

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