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Neuer Rekord bei Logiernächtezahlen in Wintersaison 2023/24

Die Schweizer Hotellerie übertraf in der touristischen Wintersaison (November 2023 bis April 2024) den Rekord von 2022/23 und erreichte mit 18,0 Millionen Logiernächten einen neuen historischen Höchstwert. Gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode wurde eine Zunahme von 2,9% bzw. 504'000 Logiernächten verzeichnet. Die ausländische Nachfrage stieg um 6,0% auf 8,7 Millionen Logiernächte (+491'000 Logiernächte). Auch die inländische Nachfrage entwickelte sich positiv (+0,1% / +13'000) und überschritt mit 9,3 Millionen Logiernächten den bisherigen Rekordwert der letzten Wintersaison knapp. Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.


BFS

Kleine Scheidegg. Symbolbild von Yura Lytkin / unsplash.com


Mit Ausnahme des Monats April (-3,4%) stieg die Nachfrage in der gesamten touristischen Wintersaison gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode an. Die Zunahme reichte von 2,2% im Januar bis 6,9% im November.


Inländische Nachfrage übertrifft Rekord knapp

Mit 9,3 Millionen Logiernächten überstieg die inländische Nachfrage im dritten Jahr in Folge die 9-Millionen-Schwelle und erzielte in der Wintersaison 2023/24 sogar einen neuen Rekord: Sie nahm im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 0,1% (+13 000 Logiernächte) zu. Die Logiernächte entwickelten sich in allen Monaten ausser im Februar (-0,3%) und April (-5,7%) positiv; die Bandbreite reichte von +0,6% im Januar bis +3,2% im Dezember.


Zunahme der ausländischen Nachfrage

Die ausländische Nachfrage nahm gegenüber der vorangehenden Wintersaison um 6,0% (+491'000 Logiernächte) zu; der Anstieg erfolgte während der gesamten Periode mit Ausnahme des Monats April (-1,2%). Gemessen an der Wintersaison 2018/19 - der letzten Saison vor der Covid-19-Pandemie - lag die Logiernächtezahl der ausländischen Gäste lediglich 0,8% tiefer. In der Wintersaison 2023/24 sorgten die Gäste aus Europa für 5,5 Millionen Logiernächte, was einer Zunahme von 130'000 Logiernächten (+2,4%) entspricht. Damit stellen die europäischen Besucherinnen und Besucher rund zwei Drittel (62,9%) der ausländischen Nachfrage. Der grösste absolute Anstieg wurde bei den Gästen aus dem Vereinigten Königreich (+24'000 Logiernächte / +3,2%) verzeichnet. Es folgen Frankreich (+23'000 / +3,7%), Spanien (+21'000 / +10,5%), Italien (+18'000 / +4,3%) und Deutschland (+11'000 / +0,7%).


Ein deutlicher Anstieg zeigte sich auch bei den Gästen aus dem amerikanischen Kontinent (+179'000 / +13,9%): Sie erreichten mit 1,5 Millionen Logiernächten den höchsten Wert der letzten dreissig Jahre. Mit 1,0 Millionen Logiernächten trugen die Besucherinnen und Besucher aus den Vereinigten Staaten am stärksten zu dieser Zunahme bei (+111'000 / +12,1%). Die Nachfrage der Gäste aus dem asiatischen Kontinent erhöhte sich um 168'000 (+12,8%) auf insgesamt 1,5 Millionen Logiernächte. Unter den Ländern dieses Kontinents verzeichneten die chinesischen Gäste einen Anstieg von 139'000 Logiernächten (+147,1%) und damit das stärkste absolute Wachstum aller Länder. Es folgen die südkoreanischen Gäste mit 25'000 zusätzlichen Logiernächten bzw. +25,7%. Indien trug mit einem Plus von 7'000 Logiernächten (+4,3%) zum positiven Trend bei.


Logiernächteplus in den meisten Tourismusregionen

Zehn der dreizehn Tourismusregionen registrierten in der Wintersaison 2023/24 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode ein Logiernächteplus. In den Bergregionen erhöhte sich die Logiernächtezahl in Graubünden (+100 000 / +3,5%), während sie im Wallis leicht zurückging (-3000 / -0,1%). Auch in den städtischen Regionen zeigte sich ein positiver Trend, namentlich in Genf (+128 000 / +8,5%) und in Zürich Region (+102 000 / +3,5%).


Die übrigen Regionen verbuchten, mit Ausnahme der Regionen Jura & Drei-Seen-Land (-1400 /-0,6%) und Tessin (-36 000 / -5,2%), ein Logiernächtewachstum zwischen 0,3% (Ostschweiz) und 6,6% (Basel Region).


Die ausländische Nachfrage nahm in der touristischen Wintersaison 2023/24 in allen Tourismusregionen zu, während die inländische Nachfrage in acht Tourismusregionen ein Logiernächtewachstum verbuchte. Ein negatives Ergebnis registrierten die Regionen Waadt und Bern, Tessin, Wallis sowie Jura & Drei-Seen-Land.

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