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Mehr als nur Schlagzeilen: Warum der News-Mix von soaktuell.ch so geliebt wird

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 2 Tagen
  • 7 Min. Lesezeit

In einer Medienwelt, die oft von Einheitsbrei und Grosskonzernen aus den Zentren dominiert wird, fragen sich viele Leserinnen und Leser in der Region Aargau und Solothurn: Wer schreibt eigentlich noch für uns? Die Antwort liefert der wachsende Erfolg von soaktuell.ch. Doch was ist das Geheimnis hinter den hohen Klickzahlen der kleinen Online-Zeitung? Warum fühlen sich die Menschen von soaktuell.ch besser verstanden, als von den traditionellen Platzhirschen?


KI-generiertes Bild von Gemini zur Illustration.
KI-generiertes Bild von Gemini zur Illustration.

Die Hauptgründe sind simpel: Zuerst mal ist soaktuell.ch gratis. Man muss sich hier nicht registrieren und braucht kein Abonnement. Seit die anderen Zeitungen Paywalls eingerichtet haben und man sich fast überall einloggen muss, um News zu lesen, haben sich die Nutzerzahlen von soaktuell.ch wie erwartet explosionsartig nach oben entwickelt.


Hinzu kommt: soaktuell.ch ist inhaltlich anders. Während andere Redaktionen das Gefühl haben, sie müssten Meinungsbildung betreiben, alles einordnen und erklären, überlässt die Internet-Zeitung rund drei Viertel des Inhalts der Einschätzung der Leserschaft. Die Redaktion publiziert deshalb oft Medienmitteilungen 1:1, weil es sich um Vollzugsmeldungen oder selbsterklärende Dinge handelt, welche die Leserinnen und Leser verstehen und selber einordnen können. Im Zeitalter von Google und KI muss soaktuell.ch den Menschen nicht die Welt erklären, sondern sie informieren.


Wir sind nicht der verlängerte Arm einer regierungsrätlichen Kommunikationsabteilung, sondern das Sprachrohr einer Region, die hart arbeitet und klare Kanten schätzt. Wir verzichten auf die belehrende Attitüde. Unsere Leser sind schlau genug, sich eine eigene Meinung zu bilden. Wir liefern die Fakten, die Hintergründe und auch mal die unbequeme Perspektive, die woanders unter den Tisch fällt. Das schafft Vertrauen – ein Gut, das in der heutigen Zeit seltener ist als ein freier Parkplatz in der Oltner Innenstadt.


Realpolitik und Bürgernähe schlagen Ideologie.


soaktuell.ch ist ein Beispiel für ein post-ideologisches Regionalmedium. Es ist weder "links" noch "rechts" im klassischen Sinne, sondern agiert eher wie ein lokaler Interessenvertreter. Dass viele Leute diesen News-Mix lieben, unterstreicht nur, dass viele Leser heute genau diese Unabhängigkeit suchen – weg vom Parteigeplänkel, hin zu Themen, die den Alltag direkt betreffen.


Schluss mit dem Schubladendenken


soaktuell.ch ist 16 Jahre alt. In den ersten fünf Jahren war die Internet-Zeitung soaktuell.ch tatsächlich ein "Kampfmedium" der SVP. Das ist aber schon lange vorbei. Wer die Themenwahl und Berichterstattung aufmerksam verfolgt, merkt schnell: Die politischen Schubladen sind viel zu klein für soaktuell.ch. soaktuell.ch lässt sich nicht mehr vor den Karren einer Ideologie spannen. Die "politische Agenda" von soaktuell.ch, falls es die überhaupt gibt, ist schlicht die Lebensrealität.


Ein Blick auf unsere Themen zeigt diese journalistische Freiheit


Sicherheit & Verteidigung: Wenn wir über die Armee oder die Verteidigungsausgaben schreiben, geht es uns nicht um Säbelrasseln, sondern um die Frage, wie sicher wir im Herzen Europas wirklich sind. Wir analysieren die geopolitische Lage sachlich, ohne in blinden Alarmismus oder Naivität zu verfallen. Und wir wissen alle, Sicherheit hat ihren Preis.


Ukraine & Geopolitik: Bei Konflikten wie in der Ukraine oder Akteuren wie Donald Trump verzichten wir auf das reflexartige Nachbeten internationaler Agenturmeldungen. Wir fragen: Was bedeutet das für die Schweiz? Was bedeutet das für unsere Exportindustrie im Aargau? Wir beleuchten die Rohstofffrage ebenso wie die Neutralitätsdebatte – differenziert und ohne Denkverbote. Und vor allem: Wir kriechen weder Trump noch Putin in den Hintern und denken Alternativen.


Energie & Strom: Das Thema Strom ist für uns kein theoretisches Konstrukt. Wir thematisieren die Versorgungssicherheit ebenso kritisch wie die Kosten der Energiewende. Bei der Photovoltaik beleuchten wir nicht nur die glänzenden Fassaden, sondern auch die wirtschaftliche Realität für Hausbesitzer. Und wir kritisieren als einziges Medium die offensichtliche Abzockerei viele lokaler Stromversorger, indem während dem Tag nichts mehr für eingespiesenen Solarmstrom bezahlt wird, mit der Begründung, dieser sei am Markt nichts wert, während der selbe Strom den Menschen ohne PV-Anlage zu Höchstpreisen verkauft wird. Aus unserer Sicht: Betrug.


Soziales & Gesellschaft: Ob Kinderzulagen, AHV-Renten oder Krankenkassenprämien – wir schauen darauf, was am Ende im Portemonnaie der Familien oder Senioren ankommt und was das Zusammenleben in unseren Gemeinden wirklich beeinflusst. Während die Lebenshaltungskosten in der Schweiz dauernd steigen und sogar die kantonalen Verwaltungen oder die Bundesverwaltung Gebühren ständig erhöhen, statt senken, nimmt soaktuell.ch eine "Zuerst unsere Leute"-Haltung ein. Das ist eigentlich ein klassisches Merkmal des rechten Populismus. Bei uns nicht. In Sachfragen (wie der 13. AHV-Rente, bei Kinderzulagen usw.) nimmt soaktuell.ch ebenfalls eine "Zuerst unsere Leute"-Haltung ein und unterstützt deswegen gelegentlich Linke-Positionen. Im Zentrum steht immer die Frage: "Was ist gut für die Menschen in der Region Aargau-Solothurn?"


Staat & Medien: Wir sind kritisch eingestellt gegenüber der staatlichen Förderung von privaten Medien. Schliesslich erhält auch soaktuell.ch keinen Rappen vom Staat und muss sich selber finanzieren. Einige bekommen Subventionen, andere nicht. Indem Grosse mit Steuergeld gefördert werden, die Kleinen aber nicht, schafft die Politik schwierige Marktbedingungen für kleine Medien. Das ist an sich schon Schwachsinn. Hingegen wollen wir eine starke SRG. Gerade in der Region Aargau-Solothurn spielt die SRG - auch mit dem Regionajournal - eine wichtige Rolle als Alternative zum faktischen Monopol von CH Media. Dafür müssen wir Sorge tragen. Auch zur Qualität. Wer soll uns sonst Skirennen, Fussballweltmeisterschaften oder den ESC dermassen professionell servieren, wenn nicht die SRG? Die privaten Fernsehsender? Wohl kaum. Aber die SRG muss politisch neutraler werden. Das fängt beim Personal an. Es müssen bei der SRG Menschen angestellt werden, die alle politischen Strömungen abbilden. Die SRG war in den letzten 20 Jahren zu sehr "mitte-links" unterwegs, inhaltlich wie personell. Das Resultat ist die Halbierungsinitiative. soaktuell.ch unterstützt die SRG und ist gegen die Halbierungsinitiative.


Strasse und Schiene: Anders als klassisch grüne Medien, die den öV oft gegen das Auto ausspielen, verfolgt soaktuell.ch eher einen Ansatz des Miteinanders: Man berichtet genauso wohlwollend über die Sanierung wichtiger Strassenknoten, neue E-Autos und den Sechsspur-Ausbau der Autobahn, wie über neue Zugverbindungen, den Schienengüterverkehr und den Angebotsausbau im öV. Es geht soaktuell.ch um die gesamte Verkehrsinfrastruktur der Region Aargau-Solothurn. Die ist top und zu der muss man Sorge tragen. Entsprechend stützt soaktuell.ch auch den Service public, dort wo er sinnvoll ist. Ist soaktuell.ch deshalb grün? Nein. soaktuell.ch ist "Service-public-grün" und autofreundlich. Passt das zusammen? Ja, weil beides Lebensrealität ist und der Region dient.


Migros & Co. und Einkaufstourismus: Konsumentenschutzthemen sind bei soaktuell.ch hoch im Kurs. Auch hier nimmt soaktuell.ch eher eine verteidigende Rolle für die Menschen in der Region Aargau-Solothurn ein, die nun mal nahe an den Einkaufsparadiesen in Deutschland wohnen. soaktuell.ch begleitet die Migros seit Jahren kritisch, weil sie so ziemlich alle Kundinnen und Kunden sauer gemacht hat. Im Gegensatz zu anderen Medien, die wegen den Inseraten abhängig sind von der Migros, ist soaktuell.ch jedoch völlig frei und entsprechend glaubwürdig, denn soaktuell.ch erhält keine Werbegelder von der Migros. Das wird von den Leserinnen und Lesern geschätzt. Hingegen kommen Lidl und Aldi bei soaktuell.ch gut weg. Ihr Erfolg hat es erst möglich gemacht, dass sich die Migros heute bewegen muss.

Über den Einkaufstourismus berichtet soaktuell.ch nicht moralisierend. Einkaufstouristen sind für soaktuell.ch keine "Landesverräter", sondern sollten einen Orden bekommen. Denn ohne sie wären die Preise in der Schweiz längst explodiert. Diese Art der Argumentation von soaktuell.ch unterscheidet sich wesentlich von anderen Medien. Es zeigt, dass soaktuell.ch die ökonomische Realität und die Gründe der Konsumenten (wie Preisdifferenzen oder Auswahl) ernst nimmt, anstatt sie zu verurteilen. Dafür kritisiert soaktuell.ch die Senkung der Wertfreigrenze bei der Einfuhr von gekauften Waren als "politischer Rohrkrepierer", "realitätsfern" und "dumm". Denn seither geht der Einkaufstourismus durch die Decke, weil Schweizerinnen und Schweizer öfters nach Deutschland fahren und Verwandte oder Nachbarn mitnehmen, die dann natürlich auch wieder einkaufen.


Deshalb funktioniert der soaktuell.ch News-Mix so gut


Es ist ein radikaler Fokus auf die Lebensrealität der Menschen vor Ort, anstatt sich sklavisch an irgendwelche journalistischen Grundsätze oder gar Parteibücher zu halten. Man kann diese Strategie von soaktuell.ch als „Pragmatismus von unten“ bezeichnen. Hier sind die drei Punkte, warum diese Mischung so gut funktioniert:


1. Befreiung aus den „Schubladen“

In der klassischen Politik wird oft erwartet: Wer für die Wirtschaft ist, muss gegen die 13. AHV-Rente sein. Wer Bürgerlich ist, darf den öV oder die SRG nicht fördern. Wer links ist, muss gegen Strassen und gegen die Armee sein. Soaktuell.ch bricht alle diese Logiken auf. Das Portal zeigt: Man kann für eine starke Polizei sein und trotzdem finden, dass Familien mehr Geld brauchen. Man kann für gute Zugsangebote und den Sechsspur-Ausbau der Autobahn sein. Man kann Aldi und Lidl in der Schweiz gut finden und trotzdem Einkaufstourismus machen. Das ist für viele Leser authentischer und lebensnaher, als die oft starren Positionen anderer Medien nach Parteienschema.


2. Das Portemonnaie-Prinzip

Viele von der Redaktion soaktuell.ch aufgegriffenen Themen (Kinderzulagen, AHV-Renten, Krankenkassenprämien, PV-Anlagen, Strompreise, zu teure Autogaragen und E-Autos, Einkaufstourismus usw.), haben eines gemeinsam: Sie betreffen direkt das verfügbare Einkommen der Leserinnen und Leser. soaktuell.ch betreibt so gesehen eine Art „Lobbyismus für den regionalen Geldbeutel“. Das wird oft als „bürgernah“ wahrgenommen, egal ob die Forderung dahinter theoretisch als „links“ oder „rechts“ gilt. Ein Erfolgsmodell von soaktuell.ch


3. Identität statt Ideologie

Durch diesen Kurs schafft es soaktuell.ch, eine sehr breite Leserschaft zu binden. Der SVP-Wähler findet sich in der Kritik an der Verwaltung und autofreundlichen Haltung wieder. Der FDP-Wähler freut sich über die wohlwollende Berichterstattung über regionalen Firmen. Der SP-Wähler freut sich über die Unterstützung der Redaktion für Themen wie AHV, Kinderzulagen, die SRG usw. Die Mitte und die EVP freuen sich über die wohlwollende Berichterstattung zu Familienthemen. Grüne Wähler freuen sich über die öV-Freundlichkeit von soaktuell.ch oder das Interesse an der Photovoltaik.


Fokus: Was nützt den Leuten in der Region Aargau-Solothurn konkret?


Es gibt wohl selten ein Medium in der Schweiz, bei dem die Menschen der Region Aargau-Solothurn einen so grossen Einfluss auf die redaktionelle Prägung haben, wie soaktuell.ch. Das macht das Portal für die klassischen Parteien vielleicht unberechenbar, aber für eine breite Leserschaft in der Region attraktiv, weil es genau die Themen bedient, die im Alltag spürbar sind.


Ein Medium, das so ist wie die Menschen selbst


Der Themen-Mix auf soaktuell.ch ist eigentlich das perfekte Beispiel für eine direktdemokratische Diskussionskultur: Man schaut sich jedes Thema einzeln an und entscheidet nach gesundem Menschenverstand, wie man es gewichtet, statt blind dem "Lagerdenken" zu folgen. Die Menschen in der Region Aargau und Solothurn scheinen das zu schätzen, vielleicht, weil die Mehrheit von ihnen sich gar keiner Partei mehr zugehörig fühlt. Ein Medium, das so ist wie sie selbst. Direkt, bodenständig, modern und unabhängig. Wir lassen uns nicht vorschreiben, was wir zu denken haben – und wir schreiben es unseren Lesern erst recht nicht vor. soaktuell.ch bleibt die zweite Meinung – die Stimme der Vielfalt - zwischen Bern und Zürich.


Wenn soaktuell.ch in den nächsten Monaten das Angebot mit einem Webradio und einer modernen App ausbaut und danach die Redaktion vergrössert, spricht das für sich. In einer Zeit, in der die grossen Medien abbauen, hat die 16jährige Internet-Zeitung soaktuell.ch die Pubertät überstanden und wird erwachsen.

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