top of page
Logo soaktuell.ch
  • bluesky
  • Pinterest

Jetzt gibt es eine Alternative zu teuren Stromversorgern - auch für private Haushalte

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 3 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Es ist ein Paradoxon, das kaum noch jemandem zu vermitteln ist: An sonnigen Tagen tun Photovoltaikanlagen das, was von ihnen zu erwarten ist, nämlich Unmengen Strom zu produzieren. Doch statt einer fairen Entschädigung, erhalten viele Besitzer von Photovoltaik-Anlagen von ihren lokalen Stromversorgern (meistens kleine Elektras) nur noch das gesetzliche Minimum – oft magere 6 Rappen pro Kilowattstunde für den ins öffentliche Netz eingespiesenen Strom. Angeblich sei der Strom an schönen Tagen am Markt nichts wert, heisst es. Jetzt können Besitzer von PV-Anlagen 100 Prozent des selber produzierten Stroms auch selber verbrauchen, dank stromkonto.ch.



Private Haushalte sind heute abhängig von ihrer örtlichen Stromlieferantin. Sie können diese nicht einfach wechseln. Sie sind ihnen ausgeliefert. Und die Realität ist knallhart: Besitzerinnen und Besitzer von PV-Anlagen liefern der örtlichen Elektra Strom. Dafür erhalten die Produzentinnen und Produzenten des Solarstroms meistens nur noch das gesetzliche Minimum von 6 Rappen. Der Strom sei während sonnigen Tagen nichts mehr wert, sagen die Stromversorger. Doch diese verkaufen den Strom, der angeblich nichts wert ist, zu Höchstpreisen an jene ohne Photovoltaik-Anlage. Kurz: Der mit einer PV-Anlage produzierte Überschuss wird faktisch verschenkt, während die Elektras ganz gut Geld damit verdienen.


Die Antwort auf viele Probleme im heutigen Stromgeschäft.


Wer sich von dieser Preispolitik der örtlichen Stromversorgerinnen ein Stück weit verabschieden möchte, braucht Transparenz und neue Strategien. Hier setzt stromkonto.ch an. Die Plattform ist das digitale Werkzeug für alle, die genug von der einseitigen Preisgestaltung ihrer Elektra haben, für alle, die faire Preise wollen.


Das spricht für stromkonto.ch?


  1. Die meisten PV-Anlagen produzieren an schönen Tagen mehr Strom, als deren Besitzer verbrauchen können. Anstatt diesen Strom der örtlichen Elektra für 6 Rappen zu "verschenken", kann man ihn neu auf dem eigenen Stromkonto virtuell speichern. Nachts oder im Winter, wenn man den Strom braucht, verbraucht man zuerst den eigenen Strom auf seinem Stromkonto. Erst dann muss man Strom einkaufen. stromkonto.ch funktioniert also wie eine riesige virtuelle Batterie.

  2. Mit dem Stromkonto brauchen PV-Anlagen nicht mehr zwingend eine Batterie – und genau das spart richtig Geld. Denn eine PV-Anlage kostet ohne Speicher massiv weniger an Investitionen. Man braucht keinen Platz im Keller für den Speicher und hat auch kein Risiko einer Überhitzung oder eines Brandes. Auch Wartung, Garantien oder teure Ersatzinvestitionen fallen komplett weg. Stattdessen nutzt man den eigenen Solarstrom virtuell: flexibel, sicher und ohne zusätzliche Kosten.

  3. Man kann den virtuell gespeicherten Strom im Winter nutzen oder das Elektroauto unterwegs mit dem Strom vom eigenen Stromkonto laden. Man kann den Strom auch sparen, verschenken oder verkaufen für 10 Rappen pro KWh (mit Herkunftsnachweis). Das ist mehr, als die meisten Elektras bezahlen.

  4. Und wer trotz PV-Anlage am Schluss des Jahres im Minus ist, also mehr externen Strom braucht, als seine Anlage produziert hat, was ja bei vielen kleinen PV-Anlagen der Fall ist, kauft diesen zum fairen Energiepreis von 15 Rappen über das Stromkonto ein. Auch das ist oftmals günstiger, als bei vielen örtlichen Stromversorgern.


Die Vorteile:


  • Wer eine PV-Anlage hat und von der Stromversorgerin seiner Gemeinde weniger als 10 Rappen für eingespiesenen Strom erhält, ist bei stromkonto.ch schon im Vorteil.

  • Wer dann noch externen Strom zukaufen und bei seiner örtlichen Stromversorgerin mehr als 15 Rappen als Energiepreis bezahlen muss, ist mit dem Stromkonto noch einmal im Vorteil.

  • Wer keinen Speicher hat, seinen Speicher demnächst ersetzen sollte oder grundsätzlich viel Strom einspeist und damit faktisch verschenkt, ist noch einmal im Vorteil, weil dieser überschüssige Strom nicht mehr zur Elektra fliesst, sondern auf dem stromkonto.ch gutgeschrieben wird. So kann man ihn dann beziehen, wenn man ihn braucht und spart sich das Geld für die Beschaffung einer neuen Batterie.


Netznutzungsgebühren bleiben


Wenn Sie zu stromkonto.ch wechseln, verliert die Stromversorgerin Ihrer Gemeinde einen Stromproduzenten. Wichtig zu wissen ist, dass sämtliche Netznutzungsgebühren der örtlichen Elektra, sowie die Abgaben für Messpunkte und die Strommessung, weiterhin anfallen und von der örtlichen Elektra in Rechnung gestellt werden. Auch wenn Sie Ihren "angesparten" Strom auf dem Stromkonto wieder beziehen, fallen diese Netznutzungsgebühren an. Da ändert sich nichts. Aber das würden sie sonst ja auch.


Während die Abrechnungen der Elektras oft kompliziert und undurchsichtig sind, schafft stromkonto.ch eine unabhängige und übersichtliche Faktenbasis, einfach dargestellt und erklärt, auf Ihrem Smartphone.


Vom Bittsteller zum Manager


Es ist ein Fakt. Wer zehntausende Franken in eine Photovoltaik-Anlage investiert, möchte einen Benefit haben. Doch einige schwarze Schafe unter den örtlichen Stromversorgern gönnen den Photovoltaik-Stromproduzenten diesen Benefit nicht. Sie unternehmen alles, um PV-Anlagen zu verhindern und die Energiewende zu torpedieren.


Besitzerinnen und Besitzer von PV-Anlagen müssen nicht länger tatenlos zusehen, wie der eigene Solarstrom zum Spottpreis an örtliche Elektras verramscht wird, während man selber Höchstpreise für eingekauften Strom bezahlen muss. stromkonto.ch macht aus frustrierten Stromkunden aktive Energiemanager. Es ist der erste Schritt für private Haushalte, sich aus der Abhängigkeit von lokalen Versorgern ein Stück weit zu befreien.


Auf der ersten Seite von stromkonto.ch findet man unter anderem einen Renditerechner. Man kann alle Parameter zum eigenen Stromverbrauch und zur eigenen Stromproduktion eingeben und sieht sofort, ob stromkonto.ch rentiert und wenn ja, wie viel gegenüber der heutigen Stromrechnung zusätzlich eingespart werden kann.

Der Blick nach vorn


Die nächsten Schritte von stromkonto.ch sind bereits in Vorbereitung. Künftig sollen Kund:innen nicht nur ihren Strom speichern, sondern auch an Dritte verkaufen oder an anderen Orten selbst nutzen können – zum Beispiel im eigenen Ferienhaus im Tessin. Darüber hinaus wird die Einbindung der Elektromobilität geprüft: In Zukunft können Fahrzeuge unterwegs mit dem eigenen Solarstrom vom Stromkonto geladen werden.


Gleichzeitig arbeitet Stromkonto an innovativen Lösungen für die Energiewende. Geplant sind Investment- und Steuerungslösungen, mit denen Batteriespeicher intelligent ins Netz integriert werden können, etwa zur Reduktion von Lastspitzen und zur Entlastung der Stromnetze. Ziel ist es, nicht nur die virtuelle Energiewelt neu zu gestalten, sondern auch einen echten Beitrag zu einem stabilen, nachhaltigen Energiesystem zu leisten.


Und Ziel ist es auch, das Besitzerinnen und Besitzer von PV-Anlagen einen fairen Benefit erhalten für ihre Investitionsfreundlichkeit.

bottom of page