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Hitzewellen und Raumplanung

Hitzewellen von bis zu 40 Grad rollen über Europa und in Indien hat man schon Temperaturen bis 50 Grad gemessen. Besonders vulnerable Personen leiden sehr stark und es gibt vermehrt Todesfälle und die Klimaanlagen laufen im Unterland im 24 Stundenbetrieb.


Leserbrief von Peter Tarnutzer, Verein für Raumentwicklung Kultur und Landschaft

Die bestehenden energieautarken Bauten auf den kühlen Maiensässen und Alpen wären dabei ein

grosser Bedarf und zukünftiges Wertschöpfungspotential. Das neue Raumplanungsgesetz will nun aber mit der Abbruchprämie und dem Kompensationsmodell, dass wir diese bestehenden, auch kulturell wichtigen Bauten beseitigen. Welch ein Irrsinn.


Die Abbruchprämie gibt’s aber nicht für Sonderabfall. Dabei weiss man, dass das Holz der Ställe wegen des gebundenen CO2 Spezialabfall ist, welches in einer KVA entsorgt werden muss. Das vorgesehene Kompensationsmodell könnte ausserdem zu einem Verkaufsbasar von Kompensationsobjekten werden (www.kulturzerfall.ch/basar) und das will sicher niemand. Der Gesetzesvorschlag des Ständerates mit der Stabilisierung der Bauten und der Versiegelungsflächen ausserhalb der Bauzone ist unserer Ansicht nach ein guter erster Ansatz.


Der Nationalrat hat nun die Möglichkeit, diesem neuen RPG II den letzten Schliff zu geben, und daraus ein zukunftsorientiertes Gesetz zu machen.

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