Fünf aus dem Kanton Solothurn an der photoSCHWEIZ 2026
- Redaktion soaktuell.ch
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Vom 6. bis 10. Februar 2026 findet im Kongresshaus Zürich die diesjährige Ausgabe der photoSCHWEIZ statt. Die photoSCHWEIZ ist die grösste Werkschau für Fotografie der Schweiz. Dieses Jahr zeigen über 300 nationale und vereinzelt internationale Fotograf:innen aktuelle Arbeiten. Jahr für Jahr verschafft die Werkschau einen repräsentativ aktuellen Überblick über das fotografische Schaffen in der Schweiz. Ergänzt wird die Werkschau durch zahlreiche spektakuläre Sonderausstellungen, die zeitgenössische Themen, Diversität und Technologie auf beeindruckende Weise vertiefen.
photoSCHWEIZ

Neben der Werkschau erwartet die Besucher:innen mit der photoSCHOOL ein breit gefächertes Angebot an Workshops und Seminaren sowie im photoFORUM spannende Vorträge und Diskussionen. Neu ergänzt photoKIDS das Programm mit Angeboten speziell für die jüngsten Besucher:innen.
Die Ausstellung wird heuer unter anderem durch die kreative Präsenz und die bildgewaltigen Werke von 5 Solothurner Fotograf:innen geprägt. Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Auswahl vorstellen.
Tanja Santschi | Obergösgen
Tanja Santschi verfolgt seit ihrem Abschluss als Fotofachfrau 2019 ihre Leidenschaft für visuelle Gestaltung und vertieft diese aktuell im Studium zur Kommunikationsdesignerin HF. In ihrer Serie zeigt sie die «perfekte Frau» in einem verfallenden Haus als Metapher für das Patriarchat und beleuchtet die Spannung zwischen Schein und Realität, Hoffnung und Resignation.
Claudia Brander | Fulenbach
Claudia Brander, Designerin und Künstlerin aus dem Kanton Solothurn, arbeitet seit den 1990er Jahren an Projekten, die Fotografie und Kunst miteinander verbinden. In ihren Arbeiten kombiniert sie Barbiepuppen, Körperteile, tote Tiere, Textilien und Elemente aus der Natur mit skurrilen Locations und urbanen Strukturen. Dabei entstehen irritierende Bildwelten, in denen Realität und Spielzeug kollidieren und Vertrautes in ein neues, manchmal morbides Licht gerückt wird. Spraydose und spontane Inszenierungen sind ihre Werkzeuge, um Räume, Oberflächen und Stimmungen in Sekundenschnelle zu transformieren und die Wahrnehmung herauszufordern.
Daniel Dini | Schnottwil
Ursprünglich im Elektro-Bauwesen tätig, arbeitet Daniel Dini heute in der Projektleitung, doch sein Herz schlägt für die Fotografie und Berge. Die Serie «Zwischen Glaube, Armut und Frieden» entstand in Nepal und zeigt den Alltag der Menschen vor Ort. Die Fotografien halten Momentaufnahmen mit Respekt und Zurückhaltung fest und konzentrieren sich auf kleine, alltägliche Situationen, in denen die Würde und Präsenz der Menschen sichtbar wird.
Weitere Informationen finden Sie unter www.photo-schweiz.ch.
Tickets für die Werkschau im Februar sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.
