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Ab 8. August keine Rückerstattungen mehr bei irrtümlich gekauften E-Vignetten

Die Vignette für das Kalenderjahr 2023 kann seit Kurzem auch elektronisch via www.e-vignette.ch über das «Via Portal» des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bezogen werden. Der Verkauf lief gut an. Trotzdem gelangen bereits Rückerstattungsbegehren wegen irrtümlich gekaufter E-Vignetten an das BAZG. Rückerstattungen der E-Vignette sind gesetzlich nicht vorgesehen. Das BAZG macht jedoch während der ersten Woche seit der Einführung eine Ausnahme.


BAZG

Am 1. August 2023 hat das BAZG im Auftrag des Bundesrats die elektronische Vignette lanciert. Bis Donnerstagabend wurde die E-Vignette bereits rund 23'500 mal über das offizielle «Via Portal» bezogen. Bereits gibt es verschiedene Anbieter im Internet, bei welchen unter anderem jedoch Zusatzkosten entstehen können, da der Verkaufspreis höher angesetzt ist. Das BAZG empfiehlt deshalb den Kauf über die offizielle Webseite unter www.e-vignette.ch.


Analog zur nach wie vor erhältlichen Klebevignette 2023 ist die E-Vignette 2023 bis zum 31. Januar 2024 gültig. Ist man bereits im Besitz einer gültigen Vignette für das laufende Jahr, wird erst für das Vignettenjahr 2024 wieder eine neue benötigt. Diese ist ab dem 1. Dezember 2023 als Klebevignette oder E-Vignette verfügbar.

Angesichts verschiedener Rückerstattungsbegehren für in der Einführungsphase irrtümlich bezogene E-Vignetten zeigt sich das BAZG kulant: Der Kaufpreis für E-Vignetten, die bis und mit 7. August 2023 fälschlicherweise gekauft wurden, wird zurückerstattet. Der Antrag auf Rückerstattung muss zusammen mit der Quittung über das Kontaktformular unter www.e-vignette.ch erfolgen.


Für E-Vignettenkäufe ab dem 8. August 2023 werden wie im Nationalstrassenabgabegesetz vorgesehen keine Rückerstattungen mehr gewährt.


Grafik: Screenshot Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit

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