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Balsthal: Volksauftrag der Bürgerinitiative «Läbigi Klus» eingereicht

Nach dem Scheitern der Umfahrung Klus braucht es jetzt wirksame Verbesserungen der Verkehrssituation in der Klus. Dazu hat die Bürgerinitiative «Läbigi Klus» einen kantonalen Volksauftrag bei der Staatskanzlei eingereicht.


«Läbigi Klus»

Klus (Bild zVg.)


Am 2. Juni 2023 reichte die Bürgerinitiative «Läbigi Klus» einen von 174 Personen unterzeichneten Volksauftrag bei der Staatskanzlei ein. Damit soll der Regierungsrat beauftragt werden, ein Massnahmenpaket zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Klus bei Balsthal zu erarbeiten und dieses umzusetzen. Dabei ist folgende Stossrichtung vorgesehen:

  • Bauliche Anpassungen beim Veloweg durch die Klus In der Klus ist noch immer kein durchgehender Veloweg vorhanden. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Insbesondere für Kinder und Familien sind diese Passagen sehr gefährlich. Es braucht einen durchgehenden, gut ausgebauten Veloweg von der Thalbrücke bis nach Oensingen und entsprechende bauliche Optimierungen.

  • Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Thal und in Richtung Oensingen Auch die Befürworter der Umfahrung Klus sprachen davon, dass ein Umstieg auf den öffentlichen Verkehr erwünscht sei. Es braucht also raschere, effizientere Verbindungen mit mehr Reisekomfort. Mit einem Ausbau des öffentlichen Verkehrs werden Anreize für den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn geschaffen. Dadurch wird die Strasse durch die Klus entlastet.

  • Prüfung des Knotenpunkts Thalbrücke Die Barriere der Oensingen-Balsthal-Bahn in der Thalbrücke ist ein wesentlicher Faktor, der die Durchflusskapazität der Solothurnerstrasse in der Klus beeinträchtigt. Es ist aufzuzeigen mit welchen anderen effizienten, ökologischen und kostengünstigen Mobilitätsformen die Verbindung Balsthal-Oensingen mit dem öffentlichen Verkehr sichergestellt werden kann.

  • Temporeduktion in der Klus In vielen Kantonen wird inzwischen auch bei Hauptstrassen im Bereich von engen oder gefährlichen Ortsdurchfahrten Tempo 30 eingeführt. Zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm und Abgasen sowie zur Verflüssigung des Verkehrs in der Klus ist auch hier eine Temporeduktion vom Kreisel Wengimatt bis zum Kreisel Thalbrücke umzusetzen.

«Wir erwarten, dass die Verbesserungen in der Klus ernsthaft geprüft und nicht auf die lange Bank geschoben werden», fordert Fabian Müller, Präsident der Bürgerinitiative «Läbigi Klus». Die Zeit für unrealistische Mega-Bauprojekte sei vorüber, die Lösung liege in vielen kleineren Massnahmen.»

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