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Umsätze im Schweizer Dienstleistungssektor gehen im Juli 2023 um zehn Prozent zurück

Die um Arbeitstageffekte bereinigten Dienstleistungsumsätze sind im Juli 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,0% gefallen. Weiterhin ist der Grosshandel entscheidend an dieser Entwicklung beteiligt. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Die Spirale dreht abwärts. Symbolbild von Cristina Gottardi / unsplash.com


Der Wirtschaftsabschnitt «Handel», worunter der Grosshandel fällt, verbuchte im Juli gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat einen Umsatzrückgang von 14,9% und auch der Wirtschaftsabschnitt «Verkehr und Lagerei» verkleinerte seinen Umsatz (-1,2%). Beim Wirtschaftsabschnitt «Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie» (+7,4%) gingen die Zahlen im Juli 2023 gegenüber Juli 2022 nach oben, während der Bereich «Information und Kommunikation» einen Rückgang von 0,6% meldete. Steigende Umsatzzahlen wies der Wirtschaftsabschnitt «Grundstücks- und Wohnungswesen» (+3,0%) aus, während der Bereich «Erbringung von freiberuflichen, wissen. u. techn. Dienstl.» einen Umsatzrückgang von 3,5% hinnehmen musste.

Die Umsätze des Wirtschaftsabschnitts «Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen» (+0,9%) nahmen zu, wobei die Branche «Reisebüros, Reiseveranstalter und Erbringung sonstiger Reservierungsdienstleistungen» erneut mit einer hohen Zuwachsrate aufwartet (+16,6%).

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