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Auch bei den E-Scootern kicken die Schweizer die Amis raus und kaufen Chinesen

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 1 Minute
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen den Asphalt in Baden, Aarau, Olten oder Solothurn erwärmen, füllen sich die Radwege schlagartig mit Elektro-Scootern. Was vor wenigen Jahren noch als Spielzeug belächelt wurde, hat sich 2026 zum Rückgrat der urbanen Mobilität in der Schweiz entwickelt. Wer heute durch die Verkaufshallen schlendert oder in Online-Shops stöbert, stellt fest: Die Auswahl ist riesig, doch an der Spitze thront ein unangefochtenes Duo aus Fernost – Xiaomi und Segway-Ninebot. Dahinter folgt VMAX aus der Schweiz. Die Amerikaner spielen auch im E-Scooter Markt in der Schweiz keine Rolle mehr.


Symbolbild generiert von KI Gemini.
Symbolbild generiert von KI Gemini.

Sie sind das Ostergeschenk 2026 - E-Scooter. Und auch hier werden amerikanische Produkte aus Enttäuschung über den Umgang der USA mit der Schweiz kaum mehr gekauft. Die hierzulande beliebtesten beiden Marken kommen mittlerweile aus China. Obwohl Namen wie Segway ursprünglich amerikanische Nostalgie wecken, ist die Realität im Jahr 2026 rein digital und chinesisch geprägt. Segway wurde bereits 2015 vom Pekinger Unternehmen Ninebot übernommen. Zusammen mit Xiaomi, dem Giganten für Unterhaltungselektronik, kontrollieren diese beiden Marken den Schweizer Markt fast nach Belieben. Und die Schweizerinnen und Schweizer fahren so richtig ab auf die chinesischen E-Scooter. Sind sie doch oft günstiger und technisch überlegen.


Doch was macht sie so erfolgreich? Es ist die perfekte Symbiose aus massiver Skalierung und technologischer Anpassungsfähigkeit. Während europäische Hersteller oft in kleinen Serien produzieren, werfen die chinesischen Fabriken Millionen von Geräten auf den Weltmarkt. Das drückt die Preise, ohne dass die Qualität leidet. In der Schweiz ist das Preis-Leistungs-Verhältnis das entscheidende Kaufargument: Ein Xiaomi-Scooter der 5er-Serie bietet heute Sicherheits-Features wie ABS und Blinker zu einem Preis, bei dem lokale Manufakturen kaum die Materialkosten decken könnten.


Xiaomi: Der Lifestyle-König für Pendler


Xiaomi hat es geschafft, den E-Scooter zum Lifestyle-Objekt zu machen. Die Modelle, allen voran der neue Xiaomi 5 Pro, bestechen durch ein minimalistisches Design, das perfekt in den urbanen Raum passt. In der Schweiz ist Xiaomi vor allem bei Pendlern beliebt, die das "Last-Mile"-Problem lösen wollen. Die Geräte sind leicht genug, um im SBB-Waggon verstaut zu werden, und die Software-Integration in das Xiaomi-Ökosystem ist nahtlos. 2026 punkten sie zudem mit einer deutlich verbesserten Steigfähigkeit – ein kritischer Punkt für Schweizer Städte wie Lausanne oder St. Gallen.


Segway-Ninebot: Der robuste Dauerläufer


Segway-Ninebot hingegen bedient das Bedürfnis nach Reichweite und Komfort. Die Max-Serie (wie der G3 D) gilt in der Community als der "Panzer" unter den Scootern. Wer nicht nur zum Bahnhof, sondern quer durch die Stadt zur Arbeit fährt, setzt auf die Robustheit der Ninebot-Modelle. Ihre Trommelbremsen und die massiven, luftgefüllten Reifen sind auf Langlebigkeit ausgelegt. In der Schweiz schätzt man zudem die exzellente Ersatzteilverfügbarkeit; fast jeder Velomechaniker kann heute einen Ninebot warten.


Fazit für den Frühling 2026


Die Dominanz von Xiaomi und Segway-Ninebot ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis konsequenter Innovation. Dass beide Marken fest in chinesischer Hand sind, stört die Schweizer Käufer kaum – im Gegenteil: Die Zuverlässigkeit der Hardware und die ständige Weiterentwicklung der Apps haben ein tiefes Vertrauen geschaffen. Wer diesen Frühling effizient und stylisch durch die Schweiz gleiten will, kommt an diesem Duo nicht vorbei.

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