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Ständeratswahlen: Franziska Roth und Marianne Binder-Keller gewinnen - SVP geschlagen

Im Kanton Solothurn gewinnt Franziska Roth (SP) den zweiten Wahlgang um den noch vakanten Ständeratssitz von Roberto Zanetti deutlich. Und im Aargau schnappt Marianne Binder (die Mitte) der SVP einen Ständeratssitz weg.

Franziska Roth hat es geschafft. Sie ist Ständerätin. Bild: SP SO.


Schwarzer Tag für die SVP. Im Kanton Aargau verliert die SVP einen Ständeratssitz an die Mitte-Partei. Das Motto im Aargau lautete ganz offensichtlich: "Alle gegen Benjamin Giezendanner." Und im Kanton Solothurn schifft SVP-Kandidat Christian Imark wie erwartet gegen die Sozialdemokratin Franziska Roth ab. Er lag letztlich doch 7'764 Stimmen zurück. Grund für den irgendwie absehbaren Misserfolg der SVP bei den heutigen Ständeratswahlen dürfte der fast schon natürliche "Anti-SVP-Reflex" sein. Dieser wurde schon ein paarmal beobachtet. Wenn die SVP Wahlen hoch gewonnen hat, kommt kurz darauf eine bremsende "Korrektur" der Wählerschaft, die zu starke Parteien nicht wirklich mag. Um Ständerat zu werden genügen die Stimmen der eigenen Partei nicht. Man braucht jene der anderen Parteien.

Kanton Solothurn: Franziska Roth ist Ständerätin

Riesige Freude bei Franziska Roth und ihrer SP am heutigen Wahlsonntag im Kanton Solothurn. Es gelang den Sozialdemokraten, den Ständeratssitz des zurück getretenen Roberto Zanetti zu verteidigen. Viele politische Beobachter und Medien hätten das Franziska Roth nicht zugetraut. Mit etwas politischer Erfahrung und Menschenkenntnis war dieser Erfolg jedoch absehbar.


Franziska Roth ist eine ehrliche und zugängliche Person voller Humor und Lebensfreude. Man bekommt das, was man sieht. Nichts gekünsteltes und nichts egoistisches. Sie ist in diesem Sinne sehr ähnlich wie ihr Vorgänger im Amt, Roberto Zanetti. Die Solothurnerinnen und Solothurner mögen das, über alle Parteigrenzen hinweg. Man traut ihr zu, dass sie den einfachen Menschen im Kanton zuhört, sie ernst nimmt und sich ihren Problemen annimmt, egal zu welcher Partei sie gehören. Bei ihr stehen die Menschen im Mittelpunkt. Ständeratswahlen sind Persönlichkeitswahlen. Die Redaktion der Internet-Zeitung soaktuell.ch gratuliert Franziska Roth, die bei soaktuell.ch Wahlwerbung gemacht hat, zum Erfolg und wünscht viel Freude im neuen Amt.

Nationalrätin Marianne Binder (die Mitte/AG). Foto: mariannebinder.ch


Kanton Aargau: Marianne Binder-Keller ist Ständerätin

Etwas überraschender ist der Wahlerfolg von Marianne Binder-Keller im Kanton Aargau, war doch der Stimmenvorsprung von SVP-Mann Benjamin Giezendanner im ersten Wahlgang extrem hoch. Doch die Nicht-Wahl von Giezendanner zeigt einmal mehr: Im zweiten Wahlgang werden alle Zähler auf null zurück gestellt. Es gelten anderen Gesetzmässigkeiten. Damit verliert die SVP einen Sitz im Ständerat zugunsten der Mitte-Partei.


Nur rund 5'000 Stimmen trennte Marianne Binder-Keller von ihrem Kontrahenten Giezendanner. In einigen Gemeinden gaben nur wenige Stimmen den Ausschlag. Je grösser die Gemeinden und Städte wurden, desto mehr konnte Binder aber davonziehen, vor allem dank Lenzburg, Baden und Aarau, wo sie den SVP-Vertreter klar distanzieren konnte.

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