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Solothurner Erfolg: Michelle Beganovic Zweite bei Schweizer Meisterschaft für Kochlernende

Neun junge Talente kochten Ende März bei der Schweizer Meisterschaft für Kochlernende «gusto23» um die Wette. Am Schluss setzte sich Angela Künzler mit ihren zwei selber kreierten Gerichten durch. Die 17-Jährige ist im 2. Lehrjahr im Restaurant Panorama Hartlisberg in Steffisburg. Auf dem zweiten Platz landete Michelle Beganovic vom Kantonsspital Olten, Dritte wurde Aisha Kelesoglou vom Gesundheitszentrum für das Alter Bürgerasyl-Pfrundhaus in Zürich.


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Michelle Beganovic von der Küche des Kantonsspitals Olten. (Bild zVg.)


Auf dem zweiten Platz landete Michelle Beganovic vom Kantonsspital Olten, die nun für eine Woche nach Stockholm reisen darf und dort Tommy Myllymäki im Restaurant Aira über die Schultern schauen darf. Michelle Beganovic ist «stehts gut gelaunt und eine sehr vorbildliche Lehrtochter», wie Berufsbildner Omar Gmati sie beschreibt. Ihre Lehre macht Michelle Beganovic im Kantonsspital Olten. «Mein Ausbildungsbetrieb ist das Rückgrat des Gesundheitswesens. Unsere tägliche Herausforderung ist es, unter Berücksichtigung aller Krankheiten und Allergien für alle Gäste geschmacklich und optisch einzigartige Gerichte zu zaubern.»

Einen Tag zuvor waren die «gusto23»-Finalistinnen und -Finalisten noch hochkonzentriert in der Küche der Berufsfachschule Baden am Werk. Monatelang hatten sie auf diesen Moment hin trainiert: Bereits im Sommer des Vorjahres startete die Ausschreibung für die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende «gusto23». Über 90 Lernende im 2. oder 3. Lehrjahr reichten ihre selber kreierte Vor- und Hauptspeisen ein. Neun von ihnen schafften im Dezember den Sprung ins Finale und zeigten nun im Live-Wettkochen ihr Können. Eine Fachjury bewertete dabei unter anderem Mise en Place, Hygiene oder auch Kochtechnik.


Nach zweieinhalb Stunden musste die Vorspeise serviert werden, eine halbe Stunde später die Hauptspeise, die von den jungen Talenten zusätzlich persönlich vor der zweiten Jury, der Degustationsjury, präsentiert wurde. «So wie es auch in einem Gastronomiebetrieb häufig von einem Koch oder einer Köchin gemacht wird», erklärt Yanick Mumenthaler. Er ist selber ehemaliger «gusto»-Finalist und amtete dieses Jahr zum ersten Mal als Jurypräsident bei der Schweizer Meisterschaft, die von Transgourmet/Prodega unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes organisiert wird.

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