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Solothurn: SkateSO erfreut über politische Unterstützung

Das Projekt für einen Skatepark in Solothurn erhält politische Unterstützung. Im Solothurner Gemeinderat wurde ein überparteiliches Postulat behandelt, das konkrete Abklärungen durch die Stadtverwaltung verlangt.


FDP Stadt Solothurn

Symbolbild von Markus Trier / pixabay.com


Seit 15 Jahren wird in Solothurn ergebnislos über die Realisierung einer Anlage für die Skaterinnen und Skater diskutiert. Alle bisherigen Bemühungen sind im Sand verlaufen, während Gemeinden wie Olten, Grenchen oder Biberist inzwischen über solche Einrichtungen verfügen. In diesem Jahr haben die ausgesprochenen Verbote auf dem Areal der Berufsschule die Diskussion in der Stadt Solothurn wieder neu entfacht.


Mit einem überparteilichen Postulat haben FDP-Präsidentin Barbara Feldges und die Gemeinderäte Markus Schüpbach (FDP) und Sibille Keune (GLP) die Stadtverwaltung deshalb beauftragt, das Bedürfnis für einen Skatepark abzuklären und mögliche Standorte zu definieren. Skateboarden erfreue sich wachsender Popularität und habe mit der Anerkennung als olympische Sportart neuen Schub erhalten, schreiben sie in der Begründung.

Mit der Mehrheit im Gemeinderat für diesen Vorstoss, kann der Verein SkateSO einen ersten Zwischenerfolg verbuchen. Der Zusammenschluss von 50 Skaterinnen und Skatern im Alter von 16 bis 50 Jahren wurde im vergangenen Jahr gegründet, um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Das Bedürfnis sei gross: Weil Skateboarden und die Ausführung von Tricks Lärm verursachen, werden die Sportlerinnen und Sportler immer wieder vertrieben. Zudem kommt es regelmässig zu Konflikten mit anderen Nutzern von öffentlichen Anlagen. Dabei gehöre eine Infrastruktur für das Skateboarding heute zur Grundausstattung einer attraktiven Stadt.


In Solothurn wird seit mindestens 2007 über die Errichtung eines Skateparks diskutiert, als ein entsprechendes Projekt im Rahmen eines «Jugendprojektwettbewerbs» den Anerkennungspreis erhielt. Effektiv gehen die Bemühungen noch weiter zurück: «Wahrscheinlich sei es nach dem x-ten Anlauf jetzt einfach Zeit geworden für einen Skatepark in Solothurn», kommentierte der damalige Initiant schon vor 15 Jahren die Auszeichnung.


Bisherige Projekte sind am Standort und an der Finanzierung gescheitert. SkateSO hofft, dass nun doch noch ein Platz auf städtischem Grund gefunden werden kann und sich die Stadt an der Finanzierung beteiligt. Gleichzeitig signalisiert der Verein SkateSO, der auch Trainings und Wettkämpfe organisiert, dass er über Spendenaktionen und Sponsoring ebenfalls zur Finanzierung der Anlage beitragen will.

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