Solothurn/Fulenbach: Schöne Feste, viele Bilder - aber kaum jemand kann sie sehen
- Redaktion soaktuell.ch
- vor 28 Minuten
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Es ist ein vertrautes Bild in der Region Aargau-Solothurn: Am Wochenende fanden unter anderem das Stadtfest in Solothurn oder die 800-Jahre-Jubiläumsfeier in Fulenbach statt. Hunderte Freiwillige investierten unzählige Stunden Herzblut, um unvergessliche Momente zu schaffen. Tausende besuchten die Feste. Die Stimmung war grossartig, das Wetter auch, die Fotografen blitzen, und die Besucher freuen sich darauf, die schönsten Impressionen am Montag noch einmal online anzuschauen. Doch der Klick auf den Bericht der traditionellen Tageszeitung sorgt schnell für Frust. Statt glücklicher Gesichter erscheint die unbarmherzige Aufforderung: „Dieser Artikel ist exklusiv für Abonnenten.“ Und andere Medien berichten gar nicht.

Für die Leser ist das extrem ärgerlich. Für die Veranstalter jedoch ist es ein klassisches Eigentor. Ein kommunikatives Fiasko.
Die meisten Menschen haben gute Gründe, warum sie sich nicht überall registrieren und bezahlen wollen oder warum sie keine Papierzeitung mehr abonniert haben.
Wer will schon für Bilder bezahlen, auf denen er oder sie selber drauf sind.
Wer ein regionales Fest auf die Beine stellt, lebt von der Sichtbarkeit und den Emotionen. Die Bilder und Berichte vor und vor allem nach dem Event sind die beste Werbung für das nächste Jahr oder für die Geschichtsbücher. Sie sind der verdiente Lohn für die Veranstalter, Helfer, Besuchende und ein Stück gelebte Dorf- oder Stadtkultur. Medien können damit bei den Festbesuchenden im Nachgang viel Goodwill schaffen. Doch wenn diese Erinnerungen hinter einer digitalen Bezahlschranke verschwinden, wie jetzt wieder geschehen, verpufft der gesamte Marketingeffekt im digitalen Nirgendwo.
Denn die Realität ist simpel: Nicht jeder Gelegenheitsbesucher oder stolze Grossvater, der ein Bild seines Enkels sehen möchte, schliesst für ein paar Fotos ein teures Abo ab. Die Barriere ist zu hoch, die Enttäuschung gross. Am Ende bleiben die Klicks aus, und die mühsam organisierte Veranstaltung verliert ihre digitale Nachhaltigkeit.
Die Veranstalter sind gut beraten, eigene Bildergalerien auf ihren Veranstaltungs-Websites zu publizieren, denn Bilder hinter einer Bezahlschranke sind unbrauchbar.
Es geht auch anders
Die Internet-Zeitung soaktuell.ch ist offen, gratis und hat keine Bezahlschranke. Alle Bilder, die hier nach Veranstaltungen gezeigt werden, können von allen angeschaut und geteilt werden. So wie das etwa bei der Murgenthaler Gewerbeausstellung MUGA vor wenigen Wochen der Fall war. Doch soaktuell.ch muss vorgängig von den Veranstaltern eingebunden werden. Automatisch passiert gar nichts. Wird soaktuell.ch nicht eingebunden, kommt es, wie es jetzt kam. Tolle Berichterstattung und Bilder, aber ausser ein paar wenigen zahlenden Abonnenten sieht sie niemand.
Genau hier müssen Veranstalter in den Kantonen Aargau und Solothurn aufpassen und umdenken. Eine Zusammenarbeit mit freien, reichweitenstarken Online-Medien ist kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit für den langfristigen Erfolg. Man muss die Abo-Zeitungen nicht meiden, aber die Veranstalter müssen zusätzlich offene Portale mit einbeziehen. Sonst gibts zur Belohnung nach dem tollen Event einen kommunikativen Schlag ins Gesicht und viele Enttäuschungen.
Plattformen wie soaktuell.ch bieten die perfekte Lösung. Seit über anderthalb Jahrzehnten fest in der Region verankert, steht das Portal für eine Philosophie, die heute selten geworden ist: Freier Zugang zu Informationen und Bildern für alle. Von alleine berichtet soaktuell.ch nicht umfassend über ein Fest. Es muss vorgängig mit einbezogen werden. Wenn soaktuell.ch aber über ein Fest berichtet, ist diese Berichterstattung für die gesamte Bevölkerung barrierefrei zugänglich. Jeder kann die Bildergalerien durchstöbern, sie unkompliziert mit Freunden teilen und die Vorfreude auf die nächste Ausgabe anheizen. Das ist echte, nachhaltige Reichweite, von der Vereine und Veranstalter direkt profitieren.
Kein Wunder, fühlen sich viele Veranstalter enttäuscht. Aber wir von soaktuell.ch können nicht mehr tun, als immer wieder vor diesem neuen Phänomen warnen.
Liebe Veranstalter: Schiesst kein Eigentore bei der Medienarbeit. Setzt bei eurer Medienarbeit auf Partner, die eure Events für alle sichtbar machen, ohne auf die grossen Medien zu verzichten. Oder verlangt wenigstens schriftlich, dass alle Berichte und Bildergalerien über euren Anlass offen, ohne Registrierung oder Bezahlung, zugänglich sind. Wenn das jemand nicht eingeht, ist es schlicht keine Medien-Partnerschaft. Eine Kooperation mit soaktuell.ch hingegen, sichert euch die Aufmerksamkeit, die eure harte Arbeit verdient – gratis, regional und nah am Menschen.









