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Selbst Russen bringen ihr Kapital vor Putin-Regime in Sicherheit

Das russische BIP könnte laut einer Analyse der Rating-Agentur Scope bis zum Ende des kommenden Jahres um acht Prozent niedriger ausfallen als dies noch 2021 der Fall war. Letztendlich, so die Finanzexperten weiter, würde das Wachstumspotenzial Russlands infolge der Verwerfungen durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine dann auf bis zu ein Prozent absinken. Eine Besserung sei erst 2030 zu erwarten.

Drohen und gequältes Grinsen. Präsident Putin scheint das Wohl seines Volkes hinter die Kriegsinteressen zu stellen. Private ziehen massenhaft Kapital aus Russland ab. Foto von svklimkin / pixabay.com


Private ziehen ihr Kapital ab

Auch die wirtschaftliche Langzeitprognose von Scope fällt für das Putin-Regime wenig erfreulich aus. Danach soll sich die russische Wirtschaft erst gegen Ende des Jahrzehnts wieder auf das vor dem Krieg erreichte Niveau einpendeln. Dies aber nur, wenn der Handel mit dem Westen wieder gleich gut funktionieren würde, wie vor dem Krieg. Und das ist fraglich.


Darüber täuschen auch nicht die hohen Exporteinnahmen des Landes hinweg, die der Kreml zur unmittelbaren Abfederung der Auswirkungen des Krieges über die Zentralbank genutzt hat, heißt es.

Laut der Analyse ergreifen immer mehr Private angesichts der Sanktionen des Westens und der sich damit weiter eintrübenden Wirtschaftsaussichten die Initiative und ziehen Kapital ab. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sollen es rund 64 Mrd. Dollar gewesen sein. Das ist laut Statistik viermal so viel wie ein Jahr zuvor. "Wir gehen davon aus, dass der Privatsektor in diesem Jahr viel mehr Kapital aus Russland abziehen wird als die 152 Mrd. Dollar netto im Jahr 2014, als Russland die Krim annektierte", so die Experten.


Der gesamte Krieg in der Ukraine wird von den Russen mit dem Export von Rohstoffen finanziert. Faktisch sind also jene, die jetzt noch russische Rohstoffe kaufen, die Financiers des Ukraine-Feldzuges.

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