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Schweizer gewinnen drei Bronzemedaillen an Internationaler Wirtschafts-Olympiade

Die Internationale Wirtschafts-Olympiade fand vom 26. 7. – 1.8. statt. Vier Schweizer Mittelschülerinnen und Mittelschüler, darunter Srishti Manivel von der Kanti Olten, reisten in die Türkei, um sich mit Teams aus über 40 Ländern zu messen. Wissen und Unternehmersinn führten sie zum Erfolg.


Schweizer Wirtschafts-Olympiade

Foto (C) Schweizer Wirtschafts-Olympiade. v.l.n.r.: Adrien Zaradez, Kantonsschule Hottingen (ZH), Alexander Trösch, Kantonsschule Hottingen (ZH), Ben Martin, Gymnasium Thun (BE), Srishti Manivel, Kantonsschule Olten (SO)

Das Team erreichte insgesamt den 16. Platz, ihr «Business Case» landete sogar in den Top 10. Adrien, Alexander und Ben wurden für ihre individuellen Leistungen ausserdem mit Bronzemedaillen ausgezeichnet. «Teilweise haben nur wenige Punkte zur Silbermedaille gefehlt, was uns sehr stolz macht und zeigt, dass die Vorbereitung gelungen ist», meint Simon Gerig von Young Enterprise Switzerland (YES).


Die Wirtschafts-Olympiade ist ein gemeinsames Projekt der Organisationen YES und Wissenschafts-Olympiade. Ziel ist es, talentierte Jugendliche in Wirtschaft, Finanzen und Unternehmertum zu fördern und untereinander zu vernetzen.


Eigentlich hätte die diesjährige Wirtschafts-Olympiade in China stattgefunden, doch aufgrund der Pandemie wurde der Wettbewerb online organisiert. Die Delegationen aus der Türkei, der Schweiz, Slowenien, Nordmazedonien und Griechenland beschlossen aber, sich trotzdem vor Ort zu treffen. Um die soziale Interaktion und den internationalen Austausch zu fördern, verbrachten die fünf Teams die Olympiade zusammen in einem Kulturzentrum im türkischen Şirince. «Der internationale Austausch half nicht nur neue Kulturen kennenzulernen sondern auch unterschiedliche Denkweisen», erklärt Gerig. «Dadurch konnte man Probleme von verschiedenen Seiten sehen, was im Endeffekt die persönliche Leistung verbessert hat».


Teamwork bis zum Morgengrauen

Der Wettbewerb bestand aus drei Teilen. In einer viereinhalbstündigen schriftlichen Prüfung stellten die individuellen Teilnehmenden ihr volkswirtschaftliches Verständnis unter Beweis. Dass sie auch mit finanziellen Investitionen umzugehen wissen, zeigten die Ökonomie-Nerds in einer zweistündigen Simulation. Für den sogenannten «Business Case» mussten die Teams schliesslich ein Unternehmen analysieren und ihre Ergebnisse überzeugend vor der Jury präsentieren. «24 Stunden wurde hart gearbeitet, ab und zu gab es auch intensive Diskussionen, welche an geheimen Orten stattfanden, damit die anderen Delegationen nichts mitbekommen», erzählen die Teilnehmenden. «Als der Business Case dann um 03:00 eingereicht wurde, waren alle so erleichtert und nahmen sich in die Arme. Dieses Gefühl werden wir noch lange in Erinnerung behalten.»

Work hard, play hard

Bei all der harten Arbeit blieb aber auch Zeit für Spass. Das Schweizer Team genoss besonders das Sightseeing in der Türkei, kulturelle Exkursionen, Sonnenuntergänge und Besuche beim Eisverkäufer auf dem Basar. Die neuen Freunde aus anderen Ländern werden ebenfalls in Erinnerung bleiben. Beim Abschied wurden fleissig Social Media und Telefonnummern ausgetauscht. «Die Wirtschafts-Olympiade hat mich in meiner Entscheidung bekräftigt, nach der Matura Wirtschaft zu studieren», sagt Jungunternehmerin Srishti. Adrien und Alexander wollen nach der Schule erstmal ein Zwischenjahr machen, um praktische Erfahrung in den Bereichen Wirtschaft und Informatik zu sammeln, und dann an der ETH oder der Universität St. Gallen (HSG) studieren. Ben Martin plant ebenfalls ein Studium an der HSG. Doch da er die Schule erst in einem Jahr abschliesst, steht vielleicht erstmal eine weitere Teilnahme an der Wirtschafts-Olympiade auf dem Programm.

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