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Pilotprojekt: 100 Prozent mobiles Arbeiten bei Lidl Schweiz

Lidl Schweiz testet die Option, seinem gesamten Büropersonal die Möglichkeit zu bieten, 100 Prozent mobil zu arbeiten. Das bedeutet, dass die Arbeit von überall, auch von zu Hause aus, gemacht werden kann. Die Option ist freiwillig und wird als Test lanciert. Lidl Schweiz will sich mit dem Schritt flexibel an die Verhältnisse nach der Pandemie anpassen.

Symbolbild von Barbara Eckholdt / pixelio.de


Lidl Schweiz legt grossen Wert auf die Vereinbarkeit von Job und Familie. Durch die Coronapandemie wurde mobiles Arbeiten bzw. Home Office zum Alltag. Der Detailhändler konnte mehr als zwei Jahre lang positive Erfahrungen sammeln im Umgang mit der neuen Arbeitsform.


Dazu Stefan Andexer, Chief Human Resources Officer bei Lidl Schweiz: «Die Pandemie hat uns klar gezeigt: Mobiles Arbeiten und Home Office funktionieren. Während der Coronapandemie haben wir gemeinsam unter Beweis gestellt, dass unsere Mitarbeitenden unabhängig vom Arbeitsort hervorragende Leistungen erbringen. Und: Der Arbeitsalltag lässt sich bedeutend besser mit dem Familienleben vereinen. Lange Arbeitswege und Autofahrten fallen weg. Wenn mobiles Arbeiten richtig gemacht wird, profitieren alle. Wir wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen und allen unseren Verwaltungsmitarbeitenden die freie Wahl lassen.» Dabei geht es speziell um Vertrauen: «Wir sind der Meinung, dass gerade in schwierigen Zeiten ein vertrauensvoller Umgang zentral ist. Die Erfahrungen der Coronazeit haben unser Vertrauen nachhaltig gestärkt. Aus diesem Grund haben wir in der Geschäftsleitung entschieden, an den Bürostandorten mobiles Arbeiten von bis zu fünf Tagen pro Arbeitswoche im Rahmen eines Tests zu ermöglichen.»


Bei der neuen Regelung handelt es sich primär um eine Empfehlung der Geschäftsleitung. Der Umfang und die individuelle Handhabung richten sich nach den betrieblichen Erfordernissen und jeweiligen Aufgaben. Der Detailhändler sieht den persönlichen Kontakt und Austausch immer noch als wichtigstes Element einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Daher bleibt das Büro selbstverständlich weiterhin der zentrale Anlaufpunkt der Arbeitswelt von Lidl Schweiz.


Moderne Arbeitsbedingungen

Der Gesamtarbeitsvertrag garantiert den Mitarbeitenden von Lidl Schweiz einen der höchsten Mindestlöhne der Branche. Dabei ist jeder Lohnfranken versichert: Lidl Schweiz verzichtet bewusst auf den Koordinationsabzug. Das heisst, dass gerade auch Teilzeitmitarbeitende – egal wie hoch das Pensum ist – von einer Personalvorsorge profitieren können. Mitarbeitende erhalten 5-7 Wochen Ferien. Bei Lidl Schweiz gilt: gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Gerade vor kurzem wurde der Detailhändler mit dem Zertifikat «Good Practice in Fair Compensation» von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) zum dritten Mal in Folge zertifiziert. Die Auszeichnung erhalten Unternehmen, die ihr Lohnsystem nach anerkannten Kriterien überprüfen und bescheinigen lassen. Lidl Schweiz hat erneut einen Lohndifferenzwert zwischen den Geschlechtern von weniger als 1 Prozent.


Lidl Schweiz bietet 4 Wochen Vaterschafts- und 18 Wochen Mutterschaftsurlaub. Beides bei 100-prozentiger Lohnfortzahlung. Am Hauptsitz in Weinfelden, TG, bietet der Detailhändler ein Eltern-Kind-Büro, sodass Mitarbeitende in Notfällen das Kind auch zur Arbeit mitnehmen können. Gerade vor kurzem wurde zudem eine KITA direkt neben dem Hauptsitz eröffnet. Lidl Schweiz will mit all diesen Massnahmen attraktive Arbeitsbedingungen und ein positives Arbeitsklima schaffen und erhalten.

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