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Oltner Kabarett-Casting 2022: Im zweiten Anlauf ans Ziel

Auch am Oltner Kabarett-Casting kriegt jede und jeder eine zweite Chance. Der Bundi aus Bern hat sie gepackt und sich als erster von drei Teilnehmenden ins diesjährige Finale geredet. Oder gelogen. Oder geantwortet. Obwohl er nicht an Gott glaubt, aber da war man sich nicht so sicher, so doch an den Sieg. Zumindest hat er sein Programm so strukturiert, dass er offenbar für jedes Weiterkommen vorbereitet ist.


Oltner Kabarett-Casting

Foto zVg.


Bundi, alias Emanuel Bundi, wagte sich aus der Slammer-Ecke auf die Kabarettbühne. Mit «Herrgottselig» hat er sich jedoch an ein verdammt … also recht schwieriges Thema gewagt. Und auch er konnte weder die Existenz noch Nicht-Existenz Gottes beweisen. Dafür sein Potential zum schonungslosen, schnellen und tiefsinnigen Kabarett.


Der erste Casting-Abend legte die Messlatte für die nächsten beiden Vorrunden hoch. Regula Senn, die Spital-Clownin, schaffte es mit ihren Haustiergeschichten (über Fliegen und Silberfischli!) neben Bundi in den Abendfinal. Luisa Ferroni, die erfahrene Theater-Schauspielerin, war extra aus dem Tessin angereist, um ein fiktives Paket abzuholen, das sie online geshoppt hatte. Und Benedikt Meyer, Basler, Historiker und Psychologe, haute dem Publikum in einer rasanten Beamer-Show alte «Bravo»-Helden und noch ältere Statuen – die Poster des 19. Jahrhunderts – um die Ohren. Ein abwechslungsreicher, unterhaltsamer Abend, moderiert von Simon Chen, der ebendies schon vor 10 Jahren an einem Casting gemacht hat.

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