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Neuste Zahlen zur Bautätigkeit im Aargau aus den Jahren 2021 und 2022

Im Jahr 2021 nahmen die Bauausgaben im Kanton Aargau gegenüber dem Vorjahr um 58 Millionen Franken oder 1,4 Prozent zu. Die grösste absolute Zunahme verzeichnete der private Wohnungsbau, gefolgt vom öffentlichen Tiefbau. Die steigenden Investitionen in den Wohnungsbau führten auch zu einer leichten Zunahme der neu erstellten Wohnungen.


Departement Finanzen und Ressourcen AG

Symbolbild von berggeist007 / pixelio.de


Wie die neusten Auswertungen von Statistik Aargau zeigen, wurden im Kanton Aargau im Jahr 2021 1'002 Gebäude mit Wohnnutzung und darin 3'815 Wohnungen neu erstellt. Von den neuen Gebäuden sind 538 Einfamilienhäuser, 417 Mehrfamilienhäuser und 47 Gebäude mit teilweiser Wohnnutzung oder Wohngebäude mit Nebennutzung. 78,5 Prozent der neu erstellten Wohneinheiten wurden in Mehrfamilienhäusern angelegt, 7,4 Prozent in Wohngebäuden mit Nebennutzung oder Gebäuden mit teilweiser Wohnnutzung und 14,1 Prozent waren Einfamilienhäuser.


Weniger neu erstellte Gebäude, mehr neu erstellte Wohnungen

Im Jahr 2021 lag die Zahl der neu erstellten Gebäude um 57 Einheiten tiefer als 2020, was darauf zurückzuführen ist, dass weniger Einfamilienhäuser gebaut wurden. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der neu erstellten Wohnungen um 44 auf 3'815 Einheiten, wobei 2021 nur ein Mehrfamilienhaus mehr gebaut wurde als ein Jahr zuvor.


Während im Bezirk Laufenburg mit 27,1 Prozent mehr als ein Viertel der neu gebauten Wohnungen Einfamilienhäuser waren, dominierten im Bezirk Zurzach die neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit einem Anteil von 92,9 Prozent. Nur 6,3 Prozent der neu entstandenen Wohneinheiten waren Einfamilienhäuser.


Entwicklung des Gebäude- und Wohnungsbestands

Für den Reinzugang an Wohnungen (Veränderung des Wohnungsbestands gegenüber dem Vorjahr) stehen bereits Daten für das Jahr 2022 zur Verfügung. Im Kanton Aargau erreichte die Zahl der Gebäude mit Wohnnutzung im Jahr 2022 gemäss Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) einen Bestand von 154'784 Einheiten. Gegenüber dem Vorjahr 2021 nahm dieser um 890 Einheiten zu. Bei den Wohnungen betrug der Reinzugang 4'224 Einheiten (2021: 3'683 Einheiten) und lag damit 2022 zum ersten Mal seit vier Jahren wieder über dem Wert des jeweiligen Vorjahrs. Der Wohnungsbestand erreichte 340'914 Einheiten und nahm mit 1,3 Prozent stärker zu als im Vorjahr 2021 (+1,1 Prozent).

Steigende Bauausgaben

Insgesamt stiegen die Bauausgaben im Jahr 2021 verglichen mit dem Vorjahr um 1,4 Prozent von 4'283 auf 4'341 Millionen Franken. Die öffentliche Hand (Bund, Kanton und Gemeinden) investierte 1'247 Millionen Franken, private Auftraggeber 3'094 Millionen Franken. Mit einem Plus von 55 Millionen Franken trug der private Wohnungsbau am stärksten zur Zunahme der Bauausgaben bei, gefolgt vom öffentlichen Tiefbau mit 48 Millionen Franken. Um 80 Millionen Franken abgenommen haben dagegen die Ausgaben für den übrigen Privatbau. Für den gesamten Privatbau resultierte 2021 verglichen mit dem Vorjahr aber eine Zunahme der Bauausgaben um 21 Millionen Franken oder 0,7 Prozent, beim öffentlichen Bau waren es insgesamt 37 Millionen Franken oder 3,1 Prozent.

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