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Mobilität: Wichtigster Reisegrund im Kanton Solothurn ist die Freizeit

Die Wohnbevölkerung im Kanton Solothurn war 2021 am meisten aus Freizeitgründen unterwegs. Dies geht aus dem «Mikrozensus Mobilität und Verkehr» hervor, der schweizweit wichtigsten Erhebung zum Mobilitätsverhalten der Bevölkerung. Der Personenverkehr stand 2021 noch unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie.

Symbolbild von Alan Rainbow / pixelio.de


Hintergrund: Alle fünf Jahre wird die Schweizer Wohnbevölkerung zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Die Resultate für den Kanton Solothurn stellen auf eine Stichprobe von 2176 Interviews im Kanton ab. Die jüngste Erhebung war für 2020 geplant, musste wegen der Covid-19-Pandemie jedoch um ein Jahr verschoben werden.


31 Kilometer pro Person und Tag

Im Kanton Solothurn wurden im Jahr 2021 pro Person und Tag 31 Kilometer zurückgelegt (im Vergleich CH: 30 Kilometer). Dies zeigt die neuste kantonale Auswertung zum «Mikrozensus Mobilität und Verkehr» (MZMV), der wichtigsten Erhebung zum Mobilitätsverhalten der Wohnbevölkerung in der Schweiz.


Reisen aus Freizeitgründen

Wichtigster Reisezweck war wie schon bei der letzten Erhebung (2015) der Freizeitverkehr, mit rund 46 Prozent (2015: 38 Prozent). Personen im Kanton Solothurn legten für Fahrten zum Erholungs- respektive Freizeitort oder während der Ferien 14 Kilometer pro Tag zurück.


Zweitwichtigster Mobilitätszweck war 2021 der Arbeitsverkehr mit einem Anteil von rund 27 Prozent (2015: über 29 Prozent). Dies entspricht einer täglichen Distanz von über acht Kilometern. An dritter Stelle stehen Fahrten für den Einkauf, mit gut 16 Prozent (2015: rund 14 Prozent), was eine Distanz von täglich fünf Kilometer ausmacht. Die mobilste Altersgruppe sind die 18 bis 24-jährigen.

Weniger mobil wegen Covid-19

Werden die Strecken über alle Mobilitätszwecke hinweg zusammengezählt, ergibt sich im Kanton Solothurn pro Person eine mittlere Tagesdistanz von 31 Kilometern. Dieser Wert hat im Vergleich zu 2015 deutlich abgenommen. Damals wurden rund 7 Kilometer mehr zurückgelegt. Hauptgrund war die Covid-19-Pandemie, die das öffentliche Leben 2021 zum Teil erheblich einschränkte.


Motorisierter Individualverkehr dominiert

Als Verkehrsmittel dominiert der motorisierte Individualverkehr. Mehr als 70 Prozent der Distanzen werden im Kanton mit dem Auto oder Motorrad zurückgelegt (CH: 69 Prozent). Der ÖV (Bus, Bahn) liegt mit knapp 18 Prozent auf dem zweiten Platz (CH: 19 Prozent). An dritter Stelle findet sich der Fuss- und Veloverkehr mit 9 Prozent (CH: 8 Prozent).

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