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Klima-Jugend, Klima-Leugner, Klima-Senioren

In den nächsten Wochen dürften wir es wohl bis zum Verdruss weitererleben, wie voreingenommene Medienleute die tapfere Klima-Jugend gegen die elenden Klima-Leugner ausspielen werden. Als Senior mit langer politischer Erfahrung kann ich dazu nur den Kopf schütteln. Warum? Es gibt zum Ersten nicht DIE Klima-Jugend. Es gibt Jugendliche, die CO2-bewusst leben und sich klar für ein Ja am 13. Juni einsetzen. Es gibt solche, denen das egal ist, die auf ihren Töfflis, Motorrädern und getunten Autos möglichst viel Lärm und Abgas produzieren wollen und kaum einen Stimmzettel zur Hand nehmen. Dazwischen ist die Abstufung fliessend.


Maximilian Reimann, ehem. National- und Ständerat, Gipf-Oberfrick


Die Klima-Leugner zum Zweiten: Dieser Begriff ist eine böswillige Erfindung, eine inszenierte Täuschung. Niemand leugnet, dass die irdischen Temperaturen zugenommen haben. Vor Tausenden von Jahren reichten ja etwa in unseren Gefilden die Gletscher bis ins Mittelland hinunter.


Ebenfalls bestreitet niemand den massiven irdischen Bevölkerungsanstieg, der wesentlich zum CO2-Anstieg beigetragen hat. Waren es im Jahr 1900 noch 1,6 Milliarden, nähern wir uns heute bereits der 8-Milliarden-Grenze. Wissenschaftlich umstritten ist und bleibt allerdings, wie weit der Einfluss von CO2 auf das Klima wirklich ist. Nebenbei sei nicht vergessen: Unsere Pflanzenwelt ist nachgerade auf CO2 angewiesen!


Damit zu mir als klima-bewusstem Senioren. Ich heize beispielsweise mit auf Tiefenbohrung beruhender Wärmepumpe, nutze den ÖV, wo immer es sinnvoll ist und stelle fest, dass ich pro Auto-Kilometer heute nicht einmal mehr halb so viel Benzin brauche wie vor 50 Jahren. Warum ich trotzdem Nein zur CO2-Vorlage sage, ist weil sie rein nichts zur Klimaverbesserung beitragen wird. Unser Anteil am weltweiten CO2-Ausstosse beträgt gerade mal 1 Promille.


Wollen wir den, wie vom Gesetz vorgesehen, auf die Hälfte herunterfahren, kostet uns das pro Haushalt jährlich ein paar Hundert Franken, unsere Wirtschaft würde gegenüber der ausländischen Konkurrenz zunehmend diskriminiert, aber weltweit ändern würde sich rein gar nichts.


Dazu bedarf es unter multinationaler Regie von UNO oder OECD zunächst effizienter Taten seitens der grossen „Klimasünder“ USA, China, Russland oder Brasilien. Gut gemeinte wie auch hysterische nationale Alleingänge kleiner Länder sind vorerst also nutzlos, ja dürften sich gar zum Eigentor entwickeln.

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