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Grosse Betroffenheit im Aargau wegen Credit Suisse Crash

Aus Sicht des Aargauer Volkswirtschaftsdirektors Dieter Egli ist die am Wochenende von Bund und Finanzmarktaufsicht (Finma) initiierte Notrettung der Credit Suisse (CS) durch die UBS daran zu messen, wie weit weiterer volkswirtschaftlicher Schaden abgewendet werden kann. Gleichzeitig bedauert er, dass nur drei Jahre nach der Aufgabe der Regionalbank Neue Aargauer Bank durch die CS der Aargau schon wieder von einer grossen Bankenzusammenlegung betroffen ist, die Filialschliessungen und Stellenabbau zur Folge haben dürfte.


Departement Volkswirtschaft und Inneres

Archivbild der NAB


"Ich bedaure die negative Entwicklung der Credit Suisse in den vergangenen Monaten und Tagen. Gleichzeitig bin ich erleichtert, dass mit der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS Bundesrat und Nationalbank mit den beiden Banken rasch eine Lösung gefunden haben. Ich hoffe, dass die am Wochenende notfallmässig herbeigeführte Lösung die beabsichtigte Wirkung zeigt", sagt Dieter Egli, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres. Wichtig sei, dass damit weiterer volkswirtschaftlicher Schaden abgewendet werden kann. Daran sei die Lösung zu messen.


Regierungsrat Dieter Egli erwartet, dass mit der Übernahme durch die UBS die Stabilität der Credit Suisse (CS) gesichert und der Liquiditätsverlust der vergangenen Tage gestoppt werden können. Er hofft zudem, dass es auf den Finanzmärkten zu keinen weiteren Verwerfungen kommt, was das Finanzsystem zusätzlich belasten könnte. "Es ist wichtig, dass Ruhe im Schweizer Finanzsystem einkehrt und die KMUs und Privatkundinnen und -kunden die notwendige Sicherheit zurückerhalten", sagt Volkswirtschaftsdirektor Dieter Egli.


Folgen für den Aargau sind noch unklar

Der Aargau ist von der Übernahme der CS durch die UBS besonders betroffen. Im August 2020 hatte die CS die Neue Aargauer Bank (NAB) übernommen.


Volkswirtschaftsdirektor Dieter Egli ist mit den regionalen Verantwortlichen der beiden Banken in Kontakt. Noch sind die weiteren Folgen der Übernahme unklar. "Wir gehen davon aus, dass es auch bezüglich Filialnetz und Personal Konsequenzen haben wird", sagt Dieter Egli. "Wir erwarten, dass sozialverträgliche Lösungen erarbeitet werden, wenn es zu Stellenabbau kommt. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit wird die Betroffenen bei der Stellensuche unterstützen."

Regierungsrat Dieter Egli erwartet aufgrund der NAB-Auflösung vor drei Jahren und der besonderen Betroffenheit des Aargaus, dass die UBS ihre volkswirtschaftliche Verantwortung im Kanton Aargau wahrnehmen wird.


Die Neue Aargauer Bank AG (NAB) war eine Regionalbank im Kanton Aargau. Ihre Ursprünge gingen zurück bis ins Jahr 1812. 1995 wurde sie teilweise und 2010 vollständig von der Credit Suisse übernommen, mit der sie schliesslich per 27. November 2020 fusionierte. Aus den NAB-Mitarbeitenden wurden Mitarbeitende der CS. Viele ehemalige Filialen der NAB wurden geschlossen.

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