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Galaxus wächst 2025 um 17 Prozent

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • 7. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Galaxus hat ein weiteres starkes Jahr hinter sich: Der Onlinehändler konnte den Umsatz seiner beiden Shops Galaxus und Digitec in den letzten zwölf Monaten in der Schweiz und der EU um 17 Prozent auf 3,764 Milliarden Franken steigern. Der Umsatzsprung um 536 Millionen Franken ist der zweitgrösste der Firmengeschichte. Bloss im Coronajahr 2020 wuchs Galaxus stärker. Die Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen kletterten im Vergleich zu 2024 um 14 Prozent auf 3,304 Milliarden Franken. Von Januar bis Dezember kauften zudem 5 Millionen Menschen mindestens einmal bei Galaxus ein – das sind 500'000 mehr als im Vorjahr.


Digitec Galaxus AG


Umsatzentwicklung von Digitec und Galaxus (in Millionen Franken). Grafik zVg.
Umsatzentwicklung von Digitec und Galaxus (in Millionen Franken). Grafik zVg.

Florian Teuteberg, CEO von Digitec Galaxus sieht vor allem vier Gründe für das anhaltend hohe Wachstumstempo:


  1. Sortimentsausbau: «Heute gibt es bei Galaxus zehn Millionen Produkte zu kaufen – Ende 2024 waren es noch acht, und Ende 2020 erst drei Millionen. Der Marktplatz trägt stark zum Wachstum bei. Damit werden wir unserem Versprechen «Fast alles für fast Jede*n» mehr und mehr gerecht.»

  2. Einkaufserfahrung: «Wir investieren viel, um das Stöbern und Einkaufen im Online-Shop noch komfortabler und einfacher zu machen. Und nach dem Kauf stellen wir sicher, dass alles reibungslos funktioniert.»

  3. Ehrlichkeit: Dank Transparenz-Funktionen sieht die Galaxus-Kundschaft z.B. den Preisverlauf sämtlicher Produkte, die Garantiefallquoten oder die durch den Konsum verursachten CO2-Emissionen. Die hauseigene Redaktion legt zudem im Rahmen von Produkttests schonungslos Stärken und Schwächen im Sortiment offen. «All das festigt das Vertrauen unserer Kundschaft in unsere Onlineshops», sagt Florian.

  4. Dienstleistungen: In der Schweiz hat Galaxus seine Mobile- und Internet-Abos um ein TV-Abo ergänzt. Galaxus Internet gibt es zudem neu auch für Haushalte ohne Glasfaseranschluss.


Auch das EU-Geschäft wächst


Den grössten Teil seines Geschäfts macht Galaxus weiterhin im Heimmarkt Schweiz. Auf die EU-Länder Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Niederlande und Belgien entfällt fürs Jahr 2025 ein Plattformumsatz von 418 Millionen Euro (391 Mio. Franken), was einem Plus von 15 Prozent zum Vorjahr entspricht. Der Nettoerlös wuchs um 14 Prozent auf 405 Millionen Euro (379 Mio. Franken).


2024 konnte Galaxus in der EU allerdings noch um 27 Prozent wachsen. «Wir haben das Pendel etwas in Richtung Profitabilität bewegt und weniger ins Marketing investiert. Trotzdem sind wir deutlich gewachsen, entsprechend sind wir sehr zufrieden.» Galaxus schaffte es bereits 2024 in die Top-30 der umsatzstärksten Onlineshops Deutschlands und gewinnt in Europa weiter Marktanteile.


Grosses Jubiläum


Im Mai 2026 feiert Galaxus sein 25-jähriges Bestehen. «In den letzten 25 Jahren haben wir uns von einer Drei-Mann-Firma zu einem Unternehmen mit über 4000 Mitarbeitenden gewandelt», sagt Florian. «Es macht mich enorm stolz, wenn ich sehe, wie weit wir gekommen sind.» Bis zum Sommer dürfen Kundschaft, Mitarbeitende und Partner mit einem humorvollen und inspirierenden Mix aus Nostalgie, Zukunftsperspektive und Interaktion am Jubiläum teilhaben.


Gehört zur Migros-Gruppe


Seit 2015 hält der Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) die Mehrheit an dem Unternehmen.

  • Anteil: ca. 70 %

  • Hintergrund: Die Migros stieg 2012 zunächst mit einer Minderheitsbeteiligung von 30 % ein und übernahm drei Jahre später die operative Kontrolle, um ihre Position im Schweizer Online-Handel zu festigen.


Minderheitsaktionäre: Die Gründer


Die restlichen Anteile verbleiben bei zwei der drei ursprünglichen Firmengründer.

  • Anteil: ca. 30 %

  • Personen: Florian Teuteberg (heutiger CEO) und Oliver Herren (CIO).

  • Der dritte Mitgründer, Marcel Dobler, hat seine Anteile bereits vor längerer Zeit verkauft und ist aus der operativen Leitung ausgeschieden, um sich unter anderem seiner politischen Karriere zu widmen. Er ist Nationalrat der FDP aus dem Kanton St.Gallen.

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