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Briefkasten-Duell: Warum die Direct Mail Company den Ton angibt

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 2 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Wer in der Region Aargau-Solothurn und der restlichen Schweiz seine wöchentlichen Einkäufe plant, kommt am „Consumo“ der Direct Mail Company (DMC) nicht vorbei. In einem Faltblatt befinden sich jede Woche einmal alle relevanten Werbeprospekte. Eine tolle Sache für all jene, die keinen "Stopp Werbung"-Kleber am Briefkasten haben. Während die Schweizerische Post mit starren Prozessen und bürokratischen Hürden kämpft, punktet die DMC durch Marktnähe, Einfachheit, Effizienz und beim Preis. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Für Werbetreibende ist der „gelbe Riese“ oft nur noch zweite Wahl.


Bild zVg. von Direct Mail Company.
Bild zVg. von Direct Mail Company.

Lidl, Aldi, Ottos, Landi usw. - sie alle nutzen heute den Consumo-Bund, der jeden Dienstag oder Mittwoch vom Pöstler in den Briefkasten verteilt wird. Was viele nicht wissen: Hinter dieser perfekt getakteten Logistik steckt die Direct Mail Company (DMC). Während die Post zwar den physischen Transport übernimmt, also die Bundles mit den Prospekten, Veranstaltungsflyern und Festführern in die Briefkästen verteilt, ist es das Management der DMC, das den Werbemarkt dominiert. Warum? Weil die Post sich oft selbst im Weg steht.


Bürokratie-Dschungel bei der Post


Wer als KMU, Verein, politische Partei oder Grossist unadressierte Werbung über die Post versenden will, braucht vor allem eines: Geduld und Sitzleder. Die Prozesse bei der so genannten "PromoPost" sind völlig veraltet und gelten als schwerfällig. Wer dort eine Kampagne bucht, muss oft tagelange Wartezeiten für Abklärungen eines so genannten "Rechnungskontaktes" in Kauf nehmen. Einfach buchen, mit Kreditkarte, Twint oder Rechnung im Voraus bezahlen, ist bei der Post schwierig. Flexibilität sieht anders aus.


Besonders hürdenreich ist die finanzielle Abwicklung. Während die DMC auf partnerschaftliche Zusammenarbeit setzt, verlangt die Post oft einen bestehenden Rechnungskontakt. Wer diesen nicht vorweisen kann oder den strengen Bonitätsprüfungen nicht sofort standhält, weil vor 18 Jahren vielleicht mal eine Rechnung der Post zu spät bezahlt wurde, wird zur Kasse gebeten – und zwar direkt. Barzahlung am Schalter sind bei der Post keine Seltenheit, bevor auch nur ein einziger Flyer den Sortierprozess verlässt. Die Abklärungen brauchen Zeit. Vereine, die etwa einen Festführer verschicken möchten oder Politiker, die im Wahlkampf stehen, werden oftmals mit einem Haufen Bargeld an den Postschalter gezwungen. In einer modernen Wirtschaftswelt wirkt dieses Vorgehen wie ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Dafür hat niemand mehr Verständnis. Schliesslich will man ja keine Hypothek von der Post, sondern nur einen Flyer verschicken.


Teurer und komplizierter


Doch die Post tut nicht nur komplizierter, wenn ein Kunde mit einem Promopost-Auftrag "droht", sondern ist auch massiv teurer (mindestens 20%). Die Gebührenstrukturen für „PromoPost“ sind komplex und für viele Gewerbetreibende kaum noch rentabel. Die Direct Mail Company DMC hingegen bündelt die grossen Player der Branche. Durch diesen „Consumo Bund“ entstehen Synergien, die direkt an die Kunden weitergegeben werden. Das Ergebnis: Mehr Reichweite für weniger Geld.


Die Buchungsplattform Directflyer von Direct Mail Company DMC ist an Einfachheit nicht zu überbieten. Hier kann man die Gemeinden auswählen, in denen Werbung verschickt werden soll, den Auftrag abschliessen und auch als Spontankunde sofort bezahlen - ohne Bonitätsprüfung und irgendwelchen sonstigen unnötigen Bullshit.


Der „Consumer Bund“ als Goldstandard


Der Erfolg gibt der DMC recht. Die beliebten Wochenprospekte von Aldi, Lidl oder Landi werden im Verbund nicht als störende Werbung, sondern als nützlicher Ratgeber wahrgenommen. Und wer sie nicht will, hat sowieso einen "Stopp Werbung"-Kleber am Briefkasten montiert. Die DMC schafft eine „Win-Win-Situation“: Der Handel erreicht punktgenau 1,7 Millionen Haushalte in der Schweiz, und der Konsument erhält die besten Angebote kompakt serviert – ohne, dass der Absender vorher stundenlang am Postschalter anstehen musste. Das nutzen auch immer mehr Vereine oder Parteien, die sehr lokal oder regional für einen Anlass oder eine Wahl Werbung machen wollen.


Logistikcenter in der Region Aargau-Solothurn


Interessant für Werbekundinnen und Werbekunden aus der Region Aargau-Solothurn ist zudem das moderne Logistikcenter von DMS im Industriequartier zwischen Oensingen und Niederbipp, gleich an der Autobahn. Hier kann man grössere und kleinere Mengen an Werbeprospekten anliefern und das freundliche Personal hilft sogar beim Umladen der Schachteln aus dem Lieferwagen auf die Palletten.


Die Post mag zwar die Infrastruktur besitzen, doch die DMC hat das bessere, kundenfreundlichere und zeitgerechtere sowie günstigere Konzept. Wer heute effizient werben will, scheut den bürokratischen Aufwand der Post und setzt auf den dynamischen Marktführer im Briefkasten. Wichtig zu wissen ist, dass Direct Mail Company heute eine Tochtergesellschaft der Post ist. Aber eine Tochter, aus der was geworden ist.

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