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Brand in Zelle des Untersuchungsgefängnisses Olten: Anklage wegen Brandstiftung

In einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses in Olten kam es am 5. Dezember 2022 zu einem Brand. Der Zelleninsasse wurde dabei verletzt. Die Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage wegen Brandstiftung.


Stawa SO

Untersuchungsgefängnis Olten (Foto: Kanton SO)


Am Montag, 5. Dezember 2022, wurde ein Brand innerhalb einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses in Olten festgestellt. Der durch den Brand verletzte Zelleninsasse wurde sofort aus der Zelle geholt und musste schliesslich mit einem Helikopter der REGA in ein Spital geflogen werden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden (soaktuell.ch hat berichtet).


Die Staatsanwaltschaft eröffnete umgehend eine Strafuntersuchung, welche zwischenzeitlich abgeschlossen ist. Dem damaligen Zelleninsassen, einem heute 44-jährigen Nordmazedonier, wirft die Staatsanwaltschaft vor, den Brand in seiner Zelle vorsätzlich gelegt zu haben. Die Strafverfolgungsbehörden gehen davon aus, dass der Mann verschiedene Textilien in seiner Zelle mittels eines Zündmittels in Brand gesetzt hat. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von rund CHF 22'480. Der Zelleninsasse wird sich daher wegen Brandstiftung vor Gericht zu verantworten haben.

Der Beschuldigte bestreitet, den Brand vorsätzlich gelegt zu haben. Der Temin der Hauptverhandlung vor dem Richteramt Olten-Gösgen steht noch nicht fest.

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