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Verzögerung erfolglos: BLS darf Weissensteintunnel endlich sanieren

Das Bundesgericht hat die hängigen Beschwerden gegen den Entscheid der Vergabe der Sanierung des Weissensteintunnels abgewiesen. Damit kann die BLS im Frühling 2024 mit den Arbeiten im Tunnel und auf der Strecke zwischen Solothurn und Moutier beginnen.


BLS

Bahnhof Oberdorf (Quelle: BLS).


Der Weissensteintunnel muss dringend saniert werden. Ursprünglich wollte die BLS 2021 mit den Bauarbeiten beginnen. Der Baustart verzögerte sich, weil Beschwerden gegen die Vergabe der Sanierungsarbeiten eingereicht wurden. Das Bundesgericht hat nun die hängigen Beschwerden abgewiesen. Damit erhält die BLS grünes Licht, um mit den Sanierungsarbeiten zu starten. Die Arbeiten beginnen im Frühling 2024 und dauern voraussichtlich bis Ende 2025. Während den Bauarbeiten wird der einspurige, 3,7 Kilometer lange Tunnel komplett gesperrt.


Die Sperrung des Weissensteintunnels nutzt die BLS ebenfalls, um die Strecke zwischen Solothurn und Moutier zu sanieren. Damit werden die Bahnhöfe und Haltestellen auf der Strecke an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetztes angepasst. Insgesamt investiert die BLS rund 150 Millionen Franken in die Sanierungsarbeiten. Davon sind rund 85 Millionen für die Tunnelsanierung vorgesehen.

Bus statt Bahn während den Bauarbeiten

Während den Bauarbeiten müssen die ÖV-Nutzer:innen längere Reisezeiten in Kauf nehmen. Die Strecke nördlich des Tunnels (Moutier bis Gänsbrunnen) ist während den Bauarbeiten durchgängig gesperrt. Von Moutier Richtung Solothurn fahren die Fahrgäste mit Bahnersatzbussen via Gänsbrunnen über Oensingen und steigen dort auf die Bahn um.


Die Strecke südlich des Tunnels (Solothurn bis Oberdorf) wird 2024 und 2025 für je sieben Wochen für den Bahnverkehr gesperrt. Die Züge werden während dieser Zeit durch Busse ersetzt.

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