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Ausmarchung um das Ständeratsticket der FDP Kanton Solothurn

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • 26. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Die FDP Kanton Solothurn wird zu den Ständeratswahlen 2027 antreten – und das mit viel Selbstbewusstsein. Stehen doch mit Sabrina Weisskopf und Martin Rufer zwei etablierte und kantonal bekannte Persönlichkeiten für einen engagierten Wahlkampf bereit. Die Delegiertenversammlung vom 17. Juni 2026 in Oensingen wird entscheiden, wer auf das Ticket der Freisinnigen kommt.


FDP SO


Wollen für die Freisinnigen ins Stöckli: Martin Rufer und Sabrina Weisskopf. Foto zVg. FDP SO.
Wollen für die Freisinnigen ins Stöckli: Martin Rufer und Sabrina Weisskopf. Foto zVg. FDP SO.

«Unsere Ausgangslage präsentiert sich hervorragend», sagt Christian Thalmann, Vizepräsident der FDP Kanton Solothurn. «Sabrina Weisskopf und Martin Rufer sind topqualifizierte Kandidaten – sie verfügen beide über viel politisches Gespür, sind gut vernetzt und ihr Wort hat Gewicht im Kantonsrat. Für die Partei ist es ein Glücksfall, dass sie eine Ständeratskandidatur anstreben.» Nun liegt es an den freisinnigen Delegierten, am 17. Juni 2026 im Rahmen der Nominationsversammlung zu entscheiden, welche der beiden Personen die grösseren Wahlchancen hat.


Bauerndirektor und Rechtsanwältin


Sabrina Weisskopf (36) arbeitet als Rechtsanwältin in Solothurn. Sie führt die Kantonalpartei der FDP seit 2025, engagiert sich seit 2023 im Kantonsrat und war von 2017 bis 2025 Gemeinderätin in Biberist.


Martin Rufer (49) ist Dipl. Ing. ETH und Direktor des Schweizer Bauernverbandes. Er ist seit 2019 im Kantonsrat und führt seit 2025 die FDP Bucheggberg.


Noch ist unklar, ob die beiden bisherigen Solothurner Ständerate im Oktober 2027 wieder antreten. «Das spielt für uns keine Rolle», sagt Christian Thalmann. «Wir wollen mit einer starken Kandidatur und einem überzeugenden Wahlkampf einen Sitz im Ständerat angreifen.» Der vorbereitende Wahlausschuss der Freisinnigen hat sehr bewusst darauf hingearbeitet, die Nomination möglichst früh anzusetzen. «Wir haben nach der Nominationsversammlung über ein Jahr Zeit, um unseren Kandidaten oder unsere Kandidatin zu bewerben», so Thalmann.

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