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Hägendorf: Wo Naturwunder und top Erreichbarkeit aufeinandertreffen

Im Herzen der Region Olten-Gäu gelegen, vereint Hägendorf das Beste aus zwei Welten: Eine exzellente Verkehrsanbindung für Gewerbe und Pendler sowie eine der spektakulärsten Naturlandschaften der Region direkt vor der Haustür. Für die tägliche Gemeindeserie von soaktuell.ch werfen wir heute einen genauen Blick auf die solothurnische Perle am Jurasüdfuss.


(Stand: 25.07.2026)



Tüfelsschlucht oberhalb von Hägendorf. Bild von Michaja Sudar / unsplash.com
Tüfelsschlucht oberhalb von Hägendorf. Bild von Michaja Sudar / unsplash.com

Kennzahlen:


Kanton: Solothurn Bezirk: Olten

Einwohnerzahl: ca. 5'350 Gemeindesteuerfuss: (2026) 111 % (natürliche Personen) Gesamtfläche: 1'395 ha (davon 785 ha Wald) Höhe: 428 m ü. M. (Bahnhof)


Geschichte: Vom Kirchdorf zur Gewerbegemeinde


Die Besiedlung des Hägendörfer Bodens reicht weit zurück: Bereits im 7. Jahrhundert liessen sich Alemannen am Austritt des Cholersbachs nieder. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um 1097/1102 als Hagindorf, als die hiesige Kirche dem Kloster St. Alban in Basel übergeben wurde. Hägendorf entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einer wichtigen Pass- und Wegstation am Jurasüdfuss. Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte das Dorf harte Zeiten. Aufgrund wirtschaftlicher Not wanderten 1854 über 100 Einwohner nach Nordamerika aus. Im 20. Jahrhundert setzte mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz und dem Bau der Nationalstrassen ein nachhaltiger Aufschwung ein. Hägendorf wandelte sich rasch vom Landwirtschaftsdorf zum gefragten Gewerbe- und Industriestandort im Untergäu.


Bekannte Persönlichkeiten:


Hägendorf bringt immer wieder Köpfe hervor, die weit über die Region hinaus Wirkung entfalten:


  • Prof. Dr. Lorenz Studer (1966): Der in Hägendorf aufgewachsene Mediziner gehört am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York zu den weltweit führenden Stammzellforschern.

  • Josef Anton Glutz (1844–1899): Solothurner Unternehmer, Politiker und Nationalrat, der die wirtschaftliche Erschliessung der Region prägte.

  • Hans A. Sigrist (1943): Der Dorfchronist hält seit Jahrzehnten mit den «Hägendörfer Jahrringen» das historische Gedächtnis der Gemeinde fest.


Standortvorteile & Lebensqualität:


Warum lohnt sich das Leben und Arbeiten in Hägendorf? Die Standortvorteile sprechen für sich:


  • Erstklassige Verkehrslage: Dank eigenem SBB-Bahnhof (Linie Olten–Solothurn) und der Nähe zu den Autobahnanschlüssen A1/A2 (Egerkingen/Rothrist) sind Zentren wie Olten, Aarau, Bern, Basel, Luzern oder Zürich schnell erreichbar.

  • Spektakuläre Naherholung: Das Juwel Hägendorfs ist die Tüfelsschlucht. Das wildromantische Naturdenkmal führt Wanderer entlang des Cholersbachs hinauf auf den Allerheiligenberg und die Belchenflue.

  • Starkes Gewerbe: Ein vielseitiger Branchenmix aus Handwerk, Logistik und Dienstleistung bietet zahlreiche Arbeitsplätze vor Ort.


Hinweis zu den Stromtarifen:


Der Strompreis in Hägendorf (eug Elektra Untergäu) liegt 2026 bei rund 30,47 Rp./kWh und damit über dem Schweizer Median (27,70 Rp./kWh). Aus diesem Grund zählt der Strompreis aktuell nicht zu den Standortvorteilen. Die Elektra garantiert jedoch eine sehr hohe Versorgungssicherheit.


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