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Als Pflegeeltern mehr Familienzeit haben

Wer Kinder hat und berufstätig ist kennt das Gefühl, mehrfach belastet zu sein: Leistungs- und Zeitdruck, liegen gebliebene Aufgaben, verbunden mit einem schlechten Gewissen. Oft fehlt am Abend die Energie, um mit Verständnis auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Das Pflegeelternsein bietet eine gute Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinen. Doch was heisst es, Pflegemutter oder Pflegevater zu sein?


Fachstelle Kompass

Bild zVg. von Fachstelle Kompass


Am 15. September informiert die Fachstelle kompass in Olten zum Thema «Pflegeeltern werden» und gibt Einblick in diese spannende Tätigkeit.


Indem Pflegeeltern einem fremden Kind die Möglichkeit geben, in der eigenen Familie aufzuwachsen, leisten sie eine wertvolle Arbeit für die Gesellschaft. Eine Arbeit, die wichtig ist und entsprechend entlöhnt wird. Die Fachstelle kompass beschäftigt aktuell 22 Pflegefamilien mit 30 Pflegekindern.


Fachpersonen übernehmen die Koordination, das Coaching der Pflegefamilie und begleiten die Herkunftsfamilie. Die Pflegeeltern können sich dadurch auf die Begleitung des Pflegekindes konzentrieren. Sie nehmen an den regelmässig stattfindenden Weiterbildungs- und Pflegeelterntreffen teil und lernen so, auf die besonderen Bedürfnisse von Pflegekindern einzugehen. Als Vorbereitung auf die anspruchsvolle Aufgabe dient ein Orientierungsseminar.

Die Nachfrage nach Familien, die ein Kind aufnehmen können, ist gross. Die Fachstelle kompass sucht Eltern, Paare und Einzelpersonen, die ihre Familie für ein Kind oder eine/n Jugendliche/n öffnen; sei dies vorübergehend, für Wochenenden und Ferien oder langfristig.


Am 15. September findet in Olten ein Informationsabend statt. Neben allgemeinen Informationen berichtet ein Pflegevater von seinen langjährigen Erfahrungen. Anmeldung an Gabriela Willimann, E-Mail: gabriela.willimann@kompass-so.ch. Weitere Informationen kompass-so.ch.

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