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AKSO: Wenn die Kapitäne zuerst von Bord des sinkenden Schiffes gehen

Die SP des Kantons Solothurn sowie die Kantonsratsfraktion SP/junge SP nehmen mit einigem Unverständnis und Erstaunen zur Kenntnis, dass der gesamte Verwaltungsrat der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn (AKSO) den Rücktritt eingereicht hat. Dies schreiben die Sozialdemokraten in einer Mitteilung.


SP Kanton SO

Foto zVg. von AKSO.ch


Es mache den Anschein, als würden sich die Mitglieder des Verwaltungsrates letztlich einfach aus ihrer Verantwortung stehlen anstatt tatkräftig mitzuhelfen, die Missstände im Bereich der Ergänzungsleistungen zu beheben, schreibt die SP. Dies umso mehr, als zum jetzigen Zeitpunkt auch die Geschäftsführung der AKSO nur ad Interim besetzt sei, notabene mit einem Stellvertreter, der ebenfalls schon gekündigt habe. Die SP hätte vielmehr erwartet, dass der Verwaltungsrat gerade in dieser kritischen Situation genügend Verantwortungsgefühl aufbringe, um die AKSO wenigstens aus den besonders unruhigen Gewässern herauszuführen. Das ist nicht der Fall. Die Kapitäne der AKSO verlassen das sinkenden Schiff als erste.


Das Positive an der Geschichte sei, dass die Angelegenheit AKSO endlich in Bewegung komme und die Kantonsregierung sich nun offenbar der Verantwortung klar geworden sei.

«Es braucht jetzt eine fachlich kompetente Task Force, die zusammen mit der Regierung die Analyse der Prozesse und der internen und externen Zusammenarbeit vorantreibt.» findet Kantonsrat Hardy Jäggi, Co-Präsident der SP Kanton Solothurn. Ziel müsse es sein, die AKSO so rasch wie möglich zu einer funktionierende Organisation aufzubauen und zu verhindern, dass es in Zukunft erneut zu solchen Pendenzenbergen komme, ist die SP überzeugt. Dass dabei immer der ordnungsgemässe Geschäftsbetrieb im Auge behalten und gewährleistet werden müsse, verstehe sich von selbst.

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