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Abzocke in der Strompreishölle: Wie Solarproduzenten bluten und „stromkonto.ch“ Rettung bringt

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • vor 22 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Der Kanton Solothurn mutiert für Stromkonsumenten und Solaranlagenbesitzer immer mehr zum Albtraum. Während die lokalen Elektras die Endverbraucher mit saftigen Tarifen zur Kasse bitten, speisen sie die privaten Photovoltaik-Pioniere mit mickrigen Brosamen ab. Ein absurdes System, bei dem am Ende alle drauflegen – ausser den Stromfürsten. Doch eine digitale Lösung aus der Region bricht nun das Monopol: das virtuelle Stromkonto.

Das Solothurner Strom-Paradoxon: Teuer einkaufen, billig abspeisen.


Ein Blick auf die nackten Zahlen der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) zeigt das ganze Elend: Der Kanton Solothurn hat sich zu einer regelrechten Strompreishölle entwickelt. Gemeinden wie Kestenholz (mit über 41 Rappen pro Kilowattstunde der Schweizer Spitzenreiter) oder Fulenbach (mit fast 35 Rappen) belegen Spitzenplätze im nationalen Teuerungs-Ranking. Was nützen alle Bemühungen des Kantons und der Gemeinden mit attraktiven Steuersätzen, wenn durch die saftige Stromrechnung jedes Jahr hunderte, wenn nicht tausende Franken mehr bezahlt werden muss als anderswo.


Gleichzeitig blicken private PV-Anlagenbesitzer fassungslos auf ihre Abrechnungen. Mit Verweis auf sinkende Preise am Mittag kürzen die Verteilnetzbetreiber die Abnahmevergütungen drastisch zusammen. Oft erhalten die Produzenten nur noch eine minimale Vergütung von mageren 6 Rappen pro Kilowattstunde. Die Begründung der Elektras: Der Solarstrom sei tagsüber, wenn die Sonne brennt, am Markt „nichts mehr wert“.


Mag sein. Aber warum verkaufen ihn die Elektras dann sauteuer an Kunden ohne PV-Anlage?Genau hier beginnt der systematische Widerspruch, der die Zornfalten auf den Stirnen der Solothurner wachsen lässt:

  • Die Solar-Abzocke: Derselbe Strom, der mittags angeblich wertlos ist, wird vom lokalen Netzbetreiber im exakt selben Moment an den Nachbarn ohne Solaranlage für bis zu 30 Rappen oder mehr weiterverkauft.

  • Das Nachsehen haben alle: Der PV-Besitzer wird um die Früchte seiner Investition gebracht, und der normale Konsument wird mit horrenden Preisen über den Tisch gezogen. Den fetten Spread (die Differenz) streichen die Energieunternehmen ein.


Der regulatorische Irrsinn ab 2027: Blindflug und Strom-Vernichtung


Ab dem 1. Januar 2027 verschärft sich die Situation durch die neue Energieverordnung (EnV) des Bundes noch einmal massiv. Das neue Regime stellt das bisherige Schweizer Fördermodell komplett auf den Kopf und wälzt das gesamte unternehmerische Risiko auf die privaten Photovoltaik-Haushalte ab:

  • Der spekulative Blindflug: Die Vergütung richtet sich künftig nach dem stündlichen Börsenpreis (Spotpreis). Für Anlagen unter 150 kW gibt es zwar eine Absicherung über die gesetzliche Minimalvergütung, doch diese wird erst am Ende des Quartals rückwirkend mit dem sogenannten Referenzmarktpreis verrechnet. Für PV-Betreiber bedeutet das: Sie fliegen im laufenden Betrieb komplett blind. Keine Steuerung der Welt kann im Voraus berechnen, ob sich das Einspeisen im Moment X lohnt oder ob man am Quartalsende draufzahlt.

  • Strafzahlungen bei Negativpreisen: Scheint die Sonne im Frühling und Sommer in ganz Europa in Strömen, stürzen die Börsenpreise ins Negative. Wer dann Strom ins Netz speist, muss dafür bezahlen. Größere Anlagen ab 150 kW müssen deshalb bis Ende 2026 für teures Geld technisch nachgerüstet werden, damit sie sich automatisch abschalten. Saubere Energie wird also per Gesetz einfach vernichtet (durch Null-Einspeisung).

  • Heimspeicher greifen zu kurz: Die Anschaffung teurer Batterien löst das Problem kaum. Typische PV-Speicher sind nach zwei bis drei Stunden voll. Die Phasen mit negativen Strompreisen dauerten aber bereits in der Vergangenheit oft sechs Stunden und länger.

  • Verkehrte Welt – Schützenhilfe für die Atomkraft: Das neue Modell belohnt paradoxerweise unflexible Grosskraftwerke wie Kernkraftwerke. Da diese ihre Produktion bei negativen Preisen technisch kaum drosseln können, zahlen sie eigentlich drauf. Wenn nun aber hunderte Megawatt an Solaranlagen per Algorithmus gleichzeitig vom Netz gehen müssen, verknappt sich das Angebot. Die Preise stabilisieren sich am Spotmarkt, und die AKW-Betreiber werden auf Kosten der Solarproduzenten entlastet – ein Schlag ins Gesicht für die erklärte Energiewende des Bundes.

Die Rettung für PV-Besitzer: So funktioniert „stromkonto.ch


Wer sich gegen dieses unfaire und hochkomplexe Spiel wehren will, muss nicht mehr auf die Politik oder die Einsicht der Elektras warten. Die Lösung existiert bereits und wird von der NRGY One AG vorangetrieben: stromkonto.ch. Das Konzept funktioniert im Prinzip wie eine Schweizer Bank – nur dass statt Schweizer Franken pure Kilowattstunden eingezahlt werden.


Das Modell ist bestechend einfach und hebelt den kommenden Verordnungs-Wahnsinn sowie die Willkür der lokalen Netzbetreiber elegant aus:

  • Virtuelles Speichern statt Verschleudern: Wenn die eigene Solaranlage im Sommer Hochbetrieb hat, „zahlt“ man den überschüssigen Strom auf das virtuelle Konto ein, anstatt ihn für 6 Rappen an die Elektra zu verschenken oder die Anlage bei Negativpreisen zwangsweise abzuschalten. Das virtuelle Konto bietet im Gegensatz zur Heimbatterie unbegrenzten Platz.

  • Saisonaler Ausgleich: Im Winter oder in der Nacht, wenn die Solaranlage ruht und die Strompreise der Elektras in die Höhe schnellen, „bezieht“ man den Strom einfach wieder aus seinem virtuellen Strom-Guthaben.

  • Fokus auf die Energiekomponente: Auf der offiziellen Rechnung des lokalen Netzbetreibers fällt die teure Energiekomponente für den bezogenen Strom dadurch auf 0 Rappen. Bezahlt werden muss lediglich die gesetzlich vorgeschriebene Netznutzung (für die physische Leitung) und die staatlichen Abgaben.

  • Stromkonto.ch kann sich sogar für Haushalte ohne PV-Anlage als purer Gewinn herausstellen. Vor allem in "teuren" Gemeinden, wo reine Energiepreise von über 15 Rappen pro kWh bezahlt werden müssen. Hier können Eigentümer ab 2027 die Energie direkt bei anderen PV-Besitzern einkaufen.


Der finanzielle Befreiungsschlag


Unter dem Strich spart ein Solothurner Besitzer einer PV-Anlage mit diesem Modell hunderte Franken bares Geld – jedes Jahr. Weil er seinen Sommerstrom virtuell einfriert und im Winter nutzt, entgeht er dem Zwang, teure Winterenergie für über 30 Rappen einkaufen zu müssen. Zudem nimmt die Plattform den privaten Betreibern das Risiko von stündlichen Preisschwankungen und dem administrativen Abrechnungschaos komplett ab.


Wer in eine Solaranlage investiert hat, wird im Regen stehen gelassen.


Die Energiepolitik des Bundes und die Tarifpolitik der Solothurner Elektras lassen die privaten Investoren, die im Vertrauen auf stabile Rahmenbedingungen in Solarenergie investiert haben, im Regen stehen. Marktpreise von Null sind kein Fehler der Photovoltaik, sondern das Ergebnis eines veralteten Marktdesigns. Strom hat immer einen Preis. Gratis wird kein Strom produziert. Auch wenn er am Spot-Markt für unter null gehandelt wird.


Plattformen wie stromkonto.ch zeigen jedoch, dass der Markt bereit ist, sich selbst zu organisieren. Wer sich nicht länger von den lokalen Monopolisten ausnehmen lassen will, nimmt seine Strombilanz jetzt selbst in die Hand.


Mehr Informationen findet man auf www.stromkonto.ch 

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