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Zu teuer, zu wenig Nachfrage: Hertz verkauft ein Drittel der weltweiten E-Auto-Flotte

E-Autos sind bei Geschäftsreisenden kaum gefragt. Gerade einmal 19 Prozent entscheiden sich für diese Kategorie, wenn sie dienstlich unterwegs sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Reise-Management-Unternehmens BCD. Als Gründe für die Nichtbuchung nennen die Befragten "komplexe Logistik" (46 Prozent), "geringe Verfügbarkeit am Mietstandort" (35 Prozent) und die "geringe Reichweite" (33 Prozent). Rund zwölf Prozent sagen, dass ihre Unternehmenspolitik keine E-Autos vorsehe. Der Autovermieter Hertz reagiert.


pte.


Symbolbild von Upgraded Points / unsplash.com


Auch Umweltverträglichkeit hat bei der Wahl eines Mietwagens durch Geschäftsreisende wenig Einfluss: Nur neun Prozent sagen, dass sie sich "oft" oder "immer" von Umweltaspekten leiten lassen, während 46 Prozent angeben, dass dies "nie" der Fall sei. Für diese Untersuchung hat BCD mehr als 900 Geschäftsreisende in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und Afrika befragt, die alle in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal einen Leihwagen benutzt hatten.


Von den Geschäftsreisenden, die Elektrofahrzeuge gemietet haben, sagen 18 Prozent, dass ihre Arbeitgeber sie dazu ermutigt hatten, während 51 Prozent die "geringere Umweltbelastung" anführen. 29 Prozent wollten "ein Elektroauto mal ausprobieren", 24 Prozent gaben an, dass es "eine große Verfügbarkeit am Standort der Autovermietung" gab und 20 Prozent besitzen selbst ein E-Auto und "wissen, wie es funktioniert".


Hertz verkauft 20'000 Elektroautos

Die Anmietung von Elektrofahrzeugen kann zudem teurer sein als die von Autos mit Verbrennermotor. Für 18 Prozent der Umfrageteilnehmer ist dies der Grund, Elektroautos zu meiden. Weitere 18 Prozent sagen, dass sie sich beim Fahren eines Elektrofahrzeugs nicht wohl fühlen.


Die Ergebnisse kommen zwei Wochen, nachdem Hertz bekannt gegeben hat, 20'000 E-Autos in den USA verkaufen zu wollen, etwa ein Drittel seiner weltweiten Elektrofahrzeugflotte. Als einen Grund werden hierbei die hohen Wartungs- und Reparaturkosten für Elektrofahrzeuge angeführt. Außerdem würden diese Autos durch benzinbetriebene Fahrzeuge ersetzt, "um der Kundennachfrage gerecht zu werden", wie es heißt.


"Der Umstieg von Benzinfahrzeugen auf Elektrofahrzeuge wird jedoch immer wichtiger, da neue Gesetze von Unternehmen verlangen, die CO2-Emissionen ihrer Geschäftsreisen zu messen und zu melden", so Olivia Ruggles-Brise, Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit bei BCD.

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