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Zofingen investiert in Abwasserinfrastruktur und lässt Brunnenwasser versickern

Im Rahmen des Generellen Entwässerungsplans optimiert und renoviert Zofingen jährlich die Infrastruktur zur Abwasserbeseitigung. Mit der diesjährigen Tranche sollen diverse Kanalisationsleitungen im Ortsteil Mühlethal saniert werden. Zudem plant die Stadt, das Wasser von zwei weiteren Brunnen nicht mehr in die Kanalisation fliessen, sondern versickern zu lassen. Der Einwohnerrat entscheidet am 19. Juni 2023 über den Kredit von rund CHF 350'000.

Das Wasser aus dem Plätzli-Brunnen und dem Forstacker-Brunnen (Bild) soll künftig versickern und nicht mehr in die Kanalisation fliessen. (Bilder: zVg.).


In der Altstadt gibt es 22 Brunnen, die mit Quellwasser gespiesen werden. Bis 2019 wurde sämtliches Brunnenwasser in die Kanalisation geleitet. In den vergangenen Jahren setzte Zofingen bei sieben Brunnen Versickerungsanlagen um, damit das saubere Brunnenwasser nicht mehr in die Kanalisation geleitet und dort unnötigerweise und teuer gereinigt wird. Stattdessen versickert es, kann dem Grundwasser zugeführt werden und nutzt den grossen Bäumen – insbesondere in Trockenperioden.

Für 2023 sind Versickerungsschächte beim Plätzli-Brunnen an der Hinteren Hauptgasse und beim Forstacker-Brunnen geplant. Dank den neuen Schächten lassen sich jährlich rund CHF 6'000 an Kanalisationsgebühren einsparen. Zudem stehen im Mühlethal, in den Gebieten Stampfiweg, Kallernrain, Zelgliweg und Geiserstrasse diverse Renovierungen respektive Reparaturen von Abwasserleitungen an.


Bewilligt der Einwohnerrat im Juni die beiden Kredite für die Arbeiten an der Abwasserinfrastruktur (GEP 2023) von insgesamt CHF 349'365, erfolgt die Umsetzung gemäss aktueller Planung in den Jahren 2023 und 2024.

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