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Zofingen beantragt Kredite für Rad- und Gehwege sowie Aufwertung des Mühletych

Der Rad- und Gehweg entlang des Bildungszentrums (BZZ) und der Badi soll verbreitert und teilweise verlegt werden. Gleichzeitig plant die Stadt Zofingen, den Mühletych zu renaturieren und aufzuwerten. Damit mit beiden Vorhaben im Herbst 2024 begonnen werden kann, beantragt sie an der Einwohnerratssitzung vom 23. Oktober 2023 Verpflichtungskredite in Höhe von CHF 783'185 bzw. CHF 940'485.

Der Weg entlang dem BZZ in Zofingen soll verbreitert werden. (Bild: zVg.)


Die Stadt Zofingen will sukzessive ihr Veloroutennetz ausbauen. Eine wichtige Route verläuft auf den Wegen entlang des BZZ und der Badi. Sie verbindet den Bahnhof mit den regionalen Schulen, mit Wohnquartieren im westlichen Stadtteil, dem Freibad und den Sportanlagen. Auf einer Länge von 700 Metern – zwischen der Oberen Mühlemattstrasse bis zur Strengelbacherstrasse – sollen die Rad- und Gehweg auf bis zu 3,50 Meter verbreitert werden. Im Bereich der Badi ist zudem vorgesehen, den Weg auf einer Länge von rund 130 Metern auf die Südseite des Mühletychs zu verlegen. So kann zukünftig auf zwei bestehende Brücken verzichtet werden.


Gleichzeitig soll der Mühletych zwischen der Oberen Mühlemattstrasse und dem ehemaligen Mühlrad der Landi renaturiert werden. Der Mühletych ist ein Seitenarm des Altachenbachs und zusammen mit dem Wehr am Altachen ein Überbleibsel früherer Gewässernutzungen. Fast auf seiner gesamten Länge wird der Bach beidseitig durch Betonelemente begrenzt; auch die Sohle ist teilweise befestigt und hart verbaut. Viele Tiere finden so keinen Zugang zum Gewässer. Zudem gewährleistet der Mühletych keinen konstanten Abfluss des Wassers, und auch die Brücken im Bereich Kilchbergstrasse sind sehr knapp bemessen.

Ein neuer grüner Lebensraum entsteht

Durch den Rückbau der Wehranlage bei der Landi soll das Gefälle im Bach optimiert werden. Dadurch lagern sich weniger Sedimente ab – der Kanton und die Stadt Zofingen sparen so Unterhaltskosten von rund CHF 5'500 pro Jahr. Zudem soll durch diverse weitere Massnahmen ein breites und ökologisch aufgewertetes, aber auch hochwassersicheres Gewässer entstehen. «Wir planen, die grosskronigen und Schatten spendenden Bäume zu erhalten, neue heimische und klimaresiliente Bäume zu pflanzen, Sitzgelegenheiten zu schaffen und Zugänge zum Bach zu ermöglichen», erklärt der zuständige Stadtrat Robert Weishaupt. Mit diesem neuen grünen Lebensraum will die Stadt sowohl die Aufenthaltsqualität als auch das lokale Mikroklima verbessern.


An den Gesamtkosten von CHF 1,72 Millionen beteiligen sich Bund und Kanton voraussichtlich mit CHF 679'682. Bis Ende 2023 sollen ein Finanzbeschluss sowie die Baubewilligung vorliegen; der Start der Arbeiten ist für Herbst 2024 geplant.

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