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Zofingen: Auftakt zum Projekt Regionales Entwicklungskonzept

Um die Region gemeinsam zu stärken und weiterzuentwickeln, hat der Regionalverband zofingenregio das Projekt Regionales Entwicklungskonzept (REK) lanciert. Vertreter und Vertreterinnen von der Regionalplanung zofingenregio angeschlossenen Gemeinden trafen sich am frühen Samstagmorgen zur Startkonferenz im Swissprinters-Firmengebäude.


Regionalverband zofingenregio / Geschäftsstelle AareLand

Foto zVg.


Neue regionale Planungsgrundlage

„Das neue REK soll dereinst die in die Jahre gekommenen regionalen Planungsinstrumente

Entwicklungsmodul 1 koordinierte Raumentwicklung (2010) und den Entwicklungsplan Willisau – Wiggertal (2006) ablösen“, erklärt Regionalplaner Tobias Vogel. Ziel sei es, zusammen mit den Gemeinden eine regionale Planungsgrundlage zu erarbeiten, die sowohl auf aktuelle Herausforderungen als auch auf die neuen übergeordneten Grundlagen der Kantone abgestimmt sein wird.


„Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist uns wichtig“, meint Tobias Vogel. Sie erfolge insbesondere an vier geplanten Konferenzen und biete die Möglichkeit, dass sich die Gemeinden direkt in die Projektarbeiten einbringen. Das Projekt REK werde die Gemeinden und die Regionalplanung über rund zwei Jahre beschäftigen. Im Juni 2022 erfolgte bereits eine Gemeindeumfrage, um die bestehenden Bedürfnisse aus kommunaler Sicht zu erfassen. Zudem sind Vernehmlassungen zu den Zwischenergebnissen vorgesehen.


Wichtige regionale Themen definiert

In der Gemeindeumfrage gewichteten die Gemeinden unter anderem die regionale Bedeutung von Megatrends. Der demografische Wandel, die Migration, Individualisierung, Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung standen dabei im Vordergrund. Zudem definierten die Gemeinden Probleme sowie Zielkonflikte wie den Interessenskonflikt bei Planungen über politische Grenzen hinweg, das Spannungsfeld zwischen Naherholung, Landwirtschaft und Landschaft, den Verkehr, das Thema Umwelt/Energieversorgung/Klima, das Bedürfnis nach Qualität trotz raschem Wachstum und die schwindende Verfügbarkeit von Bauland.


„In den bestehenden Konzepten fehlen gewisse Themen wie zum Beispiel Verkehr, Energie, Klima, Sport und Freizeit“, erklärt Tobias Vogel. Als wichtigste regionale Themen haben die Gemeinden Verkehr, Energie, Siedlungsqualität, Arbeitsgebiete und Bevölkerungsentwicklung definiert. Das neue regionale Entwicklungskonzept soll regionale Ziele partnerschaftlich festlegen, Massnahmen koordinieren, gemeindeübergreifende Probleme regional betrachten, die Bedürfnisse von allen Gemeinden berücksichtigen und den Austausch zwischen den Gemeinden ermöglichen.

„Zusammen schaffen führt zum Erfolg“

Mit Letzterem haben die Gemeindevertretenden bereits bei der Startkonferenz begonnen: Nachdem sie ihre eigenen Gemeinden in kurzen Porträts vorgestellt und in Kurzreferaten Inputs zu bestimmten Themen für eine erfolgreiche Entwicklung der Region bekommen hatten, vertieften sie in Gruppenarbeiten ausgewählte Themenschwerpunkte aus der Gemeinde-Umfrage: Mobilität/Verkehr, Energie, Siedlungsqualität, Wirtschaft/Arbeiten und Demografie/Gesellschaft.


Christiane Guyer, Präsidentin des Regionalverbands zofingenregio, ist überzeugt, dass zusammen schaffen zum Erfolg führt: „Im Projekt Regionales Entwicklungskonzept werden wir Bewährtes weiterführen, aber auch offen sein für Neues, und vor allem gemeinsam zum besten Ergebnis kommen.“


Am 29. Oktober wird mit der Zukunftskonferenz die zweite der vier geplanten Konferenzen mit den Gemeinden stattfinden.

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