Traditioneller Oltner Neujahrsapéro mit hohem Besuch
- Stadt Olten
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Am Freitag lud die Stadt Olten zum traditionellen Neujahrsapéro ein. Trotz der eisigen Temperaturen fand der Anlass grossen Anklang und so bevölkerten rasch Jung und Alt den oberen Graben zum gemeinsamen Anstossen.
sko.

Zu Beginn seiner Ansprache hielt Stadtpräsident Thomas Marbet aufgrund des traurigen Ereignisses von Crans-Montana für eine Gedenkminute inne und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Mit Zuversicht blickte er dann auf das neue Jahr und kündigte unter anderem ein üppig befrachtetes Abstimmungsjahr an.
So werde beispielsweise im Juni über den für Olten wichtige neue Bahnhofplatz entschieden. Er freute sich zudem, dass mit Ursula Rüegg als Gemeinderatspräsidentin, Susanne Schaffner als Frau Landammann und Myriam Frey Schär als Kantonsratspräsidentin im 2026 drei Frauen respektive Oltnerinnen politisch schwergewichtige Ämter innehaben (s. Bild). Letztere war es dann auch, welche das Grusswort des Kantonsrats überbrachte. Sie sei stolz auf die so offene Stadt, wo sich auch Zugezogene stark engagieren.
Im Anschluss vertieften die Anwesenden bei Punch, Glühwein und verschiedenen Häppchen die anregenden Gespräche und stiessen auf einen guten Start ins neue Jahr an.
Solidarität für Opfer und Angehörige des Unglücks in Crans-Montana
Das Brandunglück im Wallis mit seinen vielen noch jungen Opfern löste nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland grosse Bestürzung aus. Mit grosser Betroffenheit hat der Oltner Stadtrat von der Katastrophe erfahren. Als Zeichen der Solidarität weht die Flagge auf dem Stadthaus auf Halbmast. Olten drückt damit sein aufrichtiges Mitgefühl für die Opfer und Angehörigen des Unglücks aus. Auch wenn Worte ein derartiges Leid nicht zu lindern vermögen, soll die Unterstützung durch ein gemeinsames Signal ausgedrückt werden. In der christkatholischen Kirche liegt zudem ein öffentliches Kondolenzbuch auf, wo die Betroffenheit ausgedrückt werden kann.
