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Ständerat Solothurn: Keine Überraschung - Bischof gewählt, Roth auf Platz 2

Der bisherige Solothurner Ständerat Pirmin Bischof wurde im ersten Wahlgang wiedergewählt. Alle anderen Kandidierenden müssen wenig überraschend am 19. November 2023 in den zweiten Wahlgang. Die beste Ausgangslage hat dort nun Franziska Roth von der SP.

Nationalrätin Franziska Roth bei Ständeratswahlen im Kanton Solothurn in guter Ausgangslage für den zweiten Wahlgang. Bild zVg.


Der zweite bisherige Ständerat aus dem Kanton Solothurn, Roberto Zanetti, ist auf Ende der Legislatur zurück getreten. Die SP möchte den Sitz im Stöckli mit Nationalrätin Franziska Roth behalten. Doch die SVP mit Nationalrat Christian Imark und die FDP mit Regierungsrat Remo Ankli sowie die Grünen mit Nationalrat Felix Wettstein und die GLP mit Dieter Künzli wollten den frei werdenden Sitz im Ständerat erben.


Die Solothurnerinnen und Solothurner haben am 22. Oktober 2023 wie folgt entschieden:

  • Pirmin Bischof, die Mitte, gewählt mit 46'086 Stimmen (absolutes Mehr 43'160 Stimmen)

Stimmen haben erhalten:

  • Franziska Roth, SP, 30'602 Stimmen

  • Christian Imark, SVP, 29'176 Stimmen

  • Remo Ankli, FDP, 25'585 Stimmen

  • Felix Wettstein, Grüne, 14'394 Stimmen

  • Dieter Künzli, GLP, 8'701 Stimmen

Für die FDP ist das Ergebnis von Remo Ankli im ersten Wahlgang sicherlich enttäuschend, denn er wurde von den Medien und politischen Eliten im Kanton Solothurn als Favorit gehandelt.


Entscheidung im zweiten Wahlgang

Die Entscheidung wird nun im zweiten Wahlgang fallen. Dann werden die Grünen und Grünliberalen mit Sicherheit nicht mehr antreten. Diese linken Stimmen dürften eher an Franziska Roth gehen. Und die Stimmen der Mitte, welche ihren Ständerat Bischof bereits am Trockenen hat, werden aus langjähriger Erfahrung ähnlicher Ausgangslagen sicher nicht an den SVP-Kandidaten gehen, sondern hauptsächlich an Franziska Roth und zu einem kleinen Teil an Remo Ankli. Insofern ist klar, dass sich Franziska Roth mit der heutigen Leistung in eine hervorragende Ausgangslage für den zweiten Wahlgang gebracht hat.

Anmerkung der Redaktion:

Franziska Roth hat als einzige Ständeratskandidatin Werbung bei der Internet-Zeitung soaktuell.ch geschaltet und erwartungsgemäss davon profitiert.

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