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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Schussabgabe in Olten

Im Februar 2021 kam es in Olten zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei welcher auch von einer Schusswaffe Gebrauch gemacht wurde. Die Staatsanwaltschaft erhebt nun Anklage, unter anderem wegen Gefährdung des Lebens und versuchter schwerer Körperverletzung.


Stawa SO

Symbolbild von MasterTux / pixabay.com


Am Abend des 25. Februar 2021 kam es in Olten im Trottermattpark zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei welcher eine Person einen Schuss abgab und dabei eine Person verletzte. Nach dem Vorfall ergriffen zwei Männer die Flucht und konnten am Bahnhof Olten durch Patrouillen des Grenzwachtkorps festgenommen werden.


Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen nun abgeschlossen und erhebt Anklage gegen zwei Männer. Ein heute 24-jähriger Kosovare wird sich unter anderem wegen Gefährdung des Lebens und versuchter schwerer Körperverletzung vor Gericht verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, bei der tätlichen Auseinandersetzung die geladene und entsicherte Waffe gegen die zwei Geschädigten gerichtet und diese dadurch in unmittelbare Lebensgefahr gebracht zu haben. Zudem soll er im weiteren Verlauf einen ungezielten Schuss in Richtung der geschädigten Personen abgegeben haben, wodurch eine Person verletzt wurde.

Dem anderen Angeklagten, einem 26-jährigen Kroaten, wirft die Staatsanwaltschaft namentlich vor, sich wegen Anstiftung zu versuchter schwerer Körperverletzung schuldig gemacht zu haben, indem er während der tätlichen Auseinandersetzung den anderen Beschuldigten zur Schussabgabe aufgefordert haben soll.


Die zwei Angeklagten befanden sich vorübergehend während mehrerer Wochen in Haft. Der Termin der Hauptverhandlung vor dem Richteramt Olten-Gösgen steht noch nicht fest.

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