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Spreitenbach: Grosseinsatz wegen Falschmeldung - Anrufer in Psychiatrie eingewiesen

Ein Mann setzte gestern aus seiner Wohnung in Spreitenbach ohne tatsächlichen Grund eine Meldung ab, die in der Folge zu einem grösseren Polizeieinsatz führte. Er wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Archivbild der Kapo AG


Ort des Geschehens war ein Hochhaus an der Sandäckerstrasse in Spreitenbach. Ein dort wohnhafter Mann wählte am Freitag, 30. April 2021, kurz nach 15.30 Uhr den Polizeinotruf. Dabei meldete er, dass im Haus mehrere Schüsse gefallen seien. Dementsprechend rückten Kantonspolizei und Regionalpolizei Wettingen-Limmattal mit starken Kräften an.


Die Polizei traf den Anrufer in seiner Wohnung an, stellte aber ansonsten im Haus nichts Aussergewöhnliches fest. Der 33-Jährige wirkte psychisch angeschlagen und schloss sich in seiner Wohnung ein. Weil die Polizei nicht ausschliessen konnte, dass Waffen im Spiel sein könnten, richtete sie rund um das grosse Wohnhaus ein Sicherheitsdispositiv ein.


Nachdem die Polizei in ständigem Kontakt mit dem Betroffenen war, konnte sie ihn um 19 Uhr festnehmen. Ein Arzt ordnete in der Folge die Einweisung in eine psychiatrische Klinik an.


Die Kantonspolizei muss die Hintergründe noch klären. Die Staatsanwaltschaft eröffnete dazu eine Strafuntersuchung. Fakt ist, dass keine Schüsse gefallen waren und keine Gefahr für Dritte bestand.

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