top of page
  • Bluesky
  • Pinterest
soaktuell-logo-quer.png

Unsere "Elite 8-Sponsoren"  >> jetzt Sponsor werden

Preisvorstellungen für Eigenheime sinken leicht

  • Autorenbild: Redaktion soaktuell.ch
    Redaktion soaktuell.ch
  • 7. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser sinken leicht, jene für Eigentumswohnungen treten im April auf der Stelle. Im laufenden Jahr hat sich die Preisentwicklung damit erneut abgeflacht, Inserierende sind also zurückhaltender mit ihren Preisvorstellungen. Eine spürbare Korrektur ist dabei besonders in der Zentralschweiz zu beobachten. Dies zeigen die aktuellen Zahlen des ImmoScout24-Kaufindex.


SMG Swiss Marketplace Group


Grafik zVg. ImmoScout24 / IAZI
Grafik zVg. ImmoScout24 / IAZI

Der April steht nicht nur für ungewöhnlich trockenes Wetter, sondern bringt auch gute Nachrichten für Kaufinteressierte auf der Suche nach einem Einfamilienhaus. Anbieter:innen schreiben solche Objekte nämlich zu 0,2 Prozent tieferen Preisen aus als noch im Vormonat. Somit rechnen die Verkäufer:innen mit einer leicht sinkenden Zahlungsbereitschaft. Praktisch unveränderte Angebotspreise sind hingegen bei Eigentumswohnungen zu beobachten: Zu verkaufende Stockwerkeinheiten kommen im April zu 0,1 Prozent höheren Preisen auf den Markt. Das zeigt der ImmoScout24-Kaufindex, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird.


Preisentwicklung flacht ab


Diese leichte Entlastung für Kaufwillige vermag jedoch angesichts des bereits sehr hohen Preisniveaus nur geringe Wirkung zu zeigen. Konkret 8'018 Franken pro Quadratmeter Wohnfläche fordern Anbietende von Einfamilienhäusern per Ende April (absolut entspricht dies einem Rückgang von 17 Franken im Vergleich zum Vormonat). Der Preis für ein typisches Objekt mit 140 Quadratmetern Wohnfläche beläuft sich somit auf über 1,1 Millionen Franken. Mit 9'422 Franken liegt der Quadratmeterpreis von Eigentumswohnungen gar nochmals deutlich höher.


Aber: Nicht zum ersten Mal im laufenden Jahr verzeichnet die Entwicklungskurve der Angebotspreise von Häusern und Wohnungen einen Unterbruch respektive einen leichten Rückgang. Stösst die Nachfrage nach Wohneigentum allmählich an ihre Grenzen?


Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, sagt dazu: „Auf Jahresbasis liegen die Preise mit 4,3 Prozent für Einfamilienhäuser und 4,4 Prozent für Eigentumswohnungen noch immer deutlich im Plus. Die aktuellen Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass potentielle Käufer:innen genauer hinschauen und nicht mehr jeden Preis zahlen.”


Einfamilienhäuser: Preiskorrektur in der Zentralschweiz


Je nach Region weicht die Entwicklung der Preisvorstellungen für Einfamilienhäuser stark vom landesweiten Durchschnitt ab. Ein signifikanter Rückgang von 4,2 Prozent ist in der Zentralschweiz und damit in einer Region zu beobachten, die in den vergangenen Monaten einen hohen Preisanstieg verzeichnet hat. Doch auch im Mittelland (minus 1,5 Prozent) und in der Ostschweiz (minus 0,6 Prozent) gehen Anbietende im April von einer sinkenden Zahlungsbereitschaft der Hauskaufinteressierten aus. Steigende Angebotspreise werden demgegenüber in der Nordwestschweiz (plus 1,2 Prozent), in der Genferseeregion (plus 0,9 Prozent), in der Grossregion Zürich (plus 0,8 Prozent) sowie im Tessin (plus 0,7 Prozent) registriert.


Eigentumswohnungen: Stärkster Rückgang im Tessin


Auch im Markt für Eigentumswohnungen haben Anbietende ihre Preisvorstellungen in mehreren Regionen reduziert. Der deutlichste Rückgang ist mit 0,8 Prozent im Tessin zu beobachten. In der Nordwestschweiz (minus 0,7 Prozent), in der Ostschweiz und in der Zentralschweiz (je minus 0,6 Prozent) hegen Verkäufer:innen ebenfalls leicht tiefere Preiserwartungen. Zuwächse sind in der Genferseeregion (plus 1,2 Prozent) und im Mittelland (plus 0,9 Prozent) sichtbar, während die Angebotspreise in der Grossregion Zürich (plus 0,2 Prozent) praktisch unverändert bleiben.

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page