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Potenzial des Oltner Frohheim-Areals wird geklärt

Die wachsenden Schülerinnen- und Schülerzahlen in Olten wirken sich auch auf die Oberstufe aus. Bereits im Jahr 2019 wurde daher für den Erweiterungsbau des Schulhauses Frohheim aufgrund des baulichen Zustandes und der räumlichen Bedürfnisse eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese sah vor, dass – neben der baulichen Sanierung – der erforderliche Schulraum als Aufstockung auf den bestehenden Schultrakt erstellt werden kann. Seither ist zusätzlicher Raumbedarf, auch für die Talentförderklassen, hinzugekommen.

Frohheim-Schulhaus (Bild Stadt Olten)


Ende April hat sich die Altstadtkommission als Baubewilligungsbehörde des Schulhausareals, bei dem es sich um ein erhaltenswertes Kulturobjekt handelt, mit der Aufstockung und einem Abbruch der Liegenschaft Frohheimweg Nr. 26, dem Wohnhaus des ehemaligen Hauswartes, auseinandergesetzt. Sie kam zum Schluss, dass die Liegenschaft am Frohheimweg zugunsten einer sinnvollen räumlichen Neukonzipierung der Neubauten abgebrochen werden kann. Hingegen kann eine Aufstockung des Erweiterungsbaus aus dem Jahre 1938, einem bedeutenden Zeitzeugen aus der Moderne, nicht bewilligt werden.


Durch diesen Entscheid und den Mehrbedarf hat sich die Bestellung stark verändert und muss die Anordnung des neudefinierten Bauvolumens im Wesentlichen für acht zusätzliche Unterrichtsräume, drei Talentförderklassenräume und sechs Gruppenräume auf dem Areal überprüft werden. Dies erfolgt im Rahmen einer erneuten Machbarkeitsstudie. Diese soll unter anderem aufzeigen, welches räumlich verträgliche Mass auf dem Areal überhaupt umsetzbar ist. Die Machbarkeitsstudie dient dem Stadtrat und der Altstadtkommission zur Beurteilung der Bauvolumen auf dem Areal und der Ermittlung der Baukosten.

Die Kosten für die Machbarkeitsstudie betragen 42'000 Franken. Dazu kommen Kosten für Bauwerksspezialisten im Umfang von rund 5'000 Franken. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Nachtragskredit genehmigt, damit die Machbarkeit noch im laufenden Jahr abgeklärt werden kann. In der Regel dauert der Prozess von der Bestellung bis zum Bezug von neuem Schulraum rund sieben Jahre. Die Schulraumplanung zeigt aber bereits ab dem Jahr 2026/27 einen Bedarf von vier bis sieben zusätzlichen Abteilungen auf der Oberstufe.

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